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Zeolith gegen Neurodermitis

Zeolithe gehören zur Familie der Minerale. Der Begriff leitet sich aus den griechischen Wörtern zeein für „sieden“ und lithos für „Stein“ ab. Durch Erhitzen setzen Zeolithe ihr gebundenes Wasser frei, das Mineral fängt dann an zu sieden. Ca. 50 unterschiedliche Zeolithe sind bekannt. Zu den bedeutendsten gehören Skolezit, Natrolith, Klinoptilolithe und Heulandite.

Zeolithe werden – neben industrieller Nutzung – auch zur Behandlung von Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Psoriasis, Akne, Vaginalmykose, oraler Candidosen und Behandlung von Plaques und Herpes eingesetzt. Denn durch ihrer kristalline hochporöse Struktur mit Nanohohlräumen und die große Oberfläche der inneren Poren sind Zeolithe in der Lage, Moleküle in großem Umfang an sich zu binden und zu transportieren.

Zur Anwendung von Zeolithen werden die Kristalle fein gemahlen und als Zeolithpulver verabreicht. Die Wirkung der Zeolithe soll im Magen-und-Darm-Trakt zu einem aktiven Austausch zwischen der im inneren des Kristallpulvers gespeicherten Ionen mit Giftstoffen außerhalb des Zeoliths, also im Darm, führen. Man spricht daher auch von einem ionischen Wechselstoff mit Adsorbtions- und Absorbtionseigenschaften gegen Giftstoffe.

Zeolithanwendungen gehen davon aus, das Hautkrankheiten wie Neurodermitis oder Akne durch ein inneres Ungleichgewicht der Bakterienzusammensetzung im Darm hervorgerufen werden. Unter vielen anderen bietet z.B. ZEOnatura Zeolithpulver in unterschiedlichen Gebindegrößen an.

Die größten Mengen an Zeolithen werden in Indien, Island, der Vulkaneifel und den Azoren angebaut. Zeolithe können heute auch künstlich hergestellt werden.

Neben der Behandlung von Hautkrankheiten werden Zeolithe aufgrund ihrer inneren Porenstruktur und ihrer Fähigkeit, Moleküle in diesen Poren aufzunehmen, in der Industrie als Katalysatoren, zur Trennung von chemischen Substanzen oder auch als Wasserenthärter für Waschmittel eingesetzt.


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