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Wieso soll man Grapefruit meiden, wenn man Antihistaminika einnimmt?

Verordnet der Arzt Antihistaminika, weist er meistens darauf hin, dass man während der Einnahme dieser Mittel auf Grapefruit in jeder Form verzichten sollte.

Die Grapefruit und der daraus hergestellte Saft verfügen über Inhaltstoffe, die den Körper beim Abbau von bestimmten Antihistaminika behindern. Verantwortlich ist dabei zum einen der Pflanzenstoff Naringin bzw. das Abbauprodukt Naringenin, ein sogenanntes Flavonoid, das die Grapefruit gelb färbt und für den bitteren Geschmack sorgt. Zum anderen hemmen auch die Pflanzenstoffe Kämpferol und Quercitin die CYP-Enzyme, die die Wirkstoffe aus den Antihistaminika im Körper verarbeiten und abbauen.

Grapefruitsaft sorgt also dafür, dass die Antihistaminika nicht mehr richtig im Körper abgebaut werden können. Dadurch drohen Überdosierungen, die gefährlich werden können.

Dies gilt übrigens nicht nur für Antihistaminika, sondern auch für eine ganze Reihe anderer Medikamente.

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