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Wie viel Sonne ist gut für meine Schuppenflechte-Haut?

Die Lichttherapie ist ein bewährtes Mittel gegen Schuppenflechte. Gewöhnliches Sonnenlicht hingegen kann über Sonnenbrände zu neuen Schüben oder Krankheitsherden der Schuppenflechte führen.

Bei der Lichtbehandlung orientieren sich Ärzte an der sogenannten minimalen Erythemdosis, der MED: gemeint ist die Menge von UVB-Strahlen, die innerhalb von 24 Stunden eine Hautrötung (Erythem) auf noch nicht an die Strahlung gewöhnter Haut zeigt.

Eine therapeutische Dosis, also eine Dosierung der UVB-Strahlen, die die Haut nicht schädigt sondern Hautkrankheiten lindert, wird dann bei etwa der Hälfte bis zwei Drittel der MED angesetzt und erst dann erhöht, wenn der Patient sie ohne Hautrötungen vertragen hat.

Mit Sonnenschutzmitteln lässt sich die Erythemschwelle erhöhen. Bis zur ersten Hautrötungen kann die Haut also bei einem Lichtschutzfaktor (LSF) von 10 von beispielsweise 10 Minuten auf 100 Minuten UV-Strahlen ausgesetzt werden.

Der wichtigste Gradmesser für die Dauer der verträglichen Sonnenexposition ist die eigene Haut: treten Hautrötungen auf, sollte die Sonnendosis reduziert werden, um neuen Schuppenflechte-Schüben oder Krankheitsherden durch Sonnenbrand vorzubeugen. 

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