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Wie man trotz Hautkrankheit selbstbewusst bleibt (Teil 1)

Hautkrankheiten belasten die Psyche. Das ist so. Ob man verzweifelt, weil die Neurodermitis-Haut spannt, brennt und juckt, ob man sich wegen seiner Akne schämt, ob man sich ständig Gedanken macht über die Schuppen, die dank Psoriasis auf dem Kopf und dem Oberteil schimmern … ein normales, freies Leben zu führen ist nicht immer einfach mit solchen Problemen. Aber: man kann trotzdem selbstbewusst sein. Wie das geht? Indem man seine Haut und sich selbst mit neuen Augen sieht. Und wir zeigen Dir eine Möglichkeit, wie Du das anstellen kannst.

Was denken meinen Klassenkameraden über mich und meine Haut? Wie um alles in der Welt soll ich morgen zu dem Date gehen, wenn ich heute neue, große Pickel bekommen habe? Ekeln sich meine Kollegen vor mir oder machen sie sich lustig, reden sie hinter meinem Rücken schlecht über mich, wenn ich den Raum verlasse? Ist meine Haut so abschreckend für das andere Geschlecht, dass ich niemals einen Partner finde, der mich so liebt, wie ich bin?

So manches Mal kann einen die Angst überkommen, dass das Gegenüber einzig und allein das sieht, was man selbst nicht an sich mag. Fragen wie diese quälen viele Betroffene. Sie können ganze Tage bestimmen, im schlimmsten Fall auch zu kompletten Wochen des Rückzugs führen, zu Verzweiflung, Schüchternheit, Gereiztsein und Depressionen. “Kopf hoch” “Mach Dir nichts draus” “Komm doch trotzdem mit ins Schwimmbad” … all das hilft natürlich kaum, wenn ein Teil von einem fest glaubt, man sei weniger liebenswert oder attraktiv. Wenn man vor’m Spiegel steht, sich anschaut, und alles, was man sieht, die kranke Haut ist. Was folgt, ist dann häufig: “Weil ich diese Haut habe, muss ich ja schüchtern sein”. Oder sogar: “Mit so einer Haut bin ich weniger Wert als andere Menschen”. 

Wie würde es Dir jedoch gehen, wenn Du anders darüber denken würdest, wenn du davon überzeugt wärst, dass Du genauso attraktiv bist wie jemand mit gesunder Haut? Und davon, dass es überhaupt keinen Unterschied macht, wie Deine Haut heute ausschaut – dass die Anderen gar nicht weiter darauf achten? Wahrscheinlich besser. Schließlich gibt es auch Menschen, die trotz ihrer Besonderheiten selbstbewusst sind, rausgehen und viele Kontakte knüpfen, während andere nicht nur körperlich, sondern auch psychisch sehr stark leiden und in der Folge ihr soziales Leben einschränken?

Glaubenssätze machen den Unterschied

Auch wenn das ein wenig esoterisch klingt: Glaubenssätze machen den Unterschied. Gemeint sind feste Annahmen eines Menschen, die sein Weltbild prägen. Das menschliche Gehirn deutet alle Wahrnehmungen und Erfahrungen und fügt sie zusammen zu einem “passenden” großem Ganzen. Der Grund dafür liegt darin, dass das Gefühl, die Welt um einen herum zu verstehen, unverzichtbar ist – ohne wäre man ständig überfordert und kaum lebensfähig.

Aus den Erfahrungen, die man selbst gemacht hat, und dem, was man von anderen (vor allem seinen Eltern) übernommen hat, bilden sich Glaubenssätze. Sie beinhalten nicht nur allgemeine Annahmen über die Welt a la “Menschen sind gut” oder “Menschen sind schlecht”, sondern auch über sich selbst: “Ich bin attraktiv und ein interessanter, liebenswürdiger Mensch, weil …” – oder eben: “Niemand mag mich, weil ich …”.

Unter bestimmten Bedingungen ändern sich derartige Glaubenssätze allerdings, häufig durch besonders einprägsame Erfahrungen, die das Gehirn herausfordern, alte Sichtweisen anzuzweifeln und durch neue zu ersetzen. In der Regel ist das kein bewusster Prozess – es passiert dann einfach. Doch auch ohne umwälzende Momente oder Zeiträume ist das Gehirn bereit, alte Gedanken anzuzweifeln und durch neue zu ersetzen. Eine Methode, hinderliche Glaubenssätze herauszufordern ist das sogenannte “Reframing”.

Reframing – Dingen eine neue Bedeutung geben

Reframing ist eine Technik, alte Gedanken in ein neues Licht zu rücken, oder: einen neuen Rahmen für deren Bedeutung zu schaffen (frame = Rahmen). Sie wird von vielen Therapeuten und Coaches eingesetzt, kann jedoch auch ganz einfach und leicht selbst angewendet werden. Tatsächlich verwendet sie fast Mensch jeder im Alltag. “Sieh das doch mal so: …” hört man oft und ist ein gutes Beispiel für eine Einleitung eines Reframings.

Stellt sich also die Frage: Wie kann man Reframing ganz leicht und wirkungsvoll nutzen, um schon in zwei Stunden selbstbewusster zu sein?

Indem man seine alten, wenig hilfreichen Glaubenssätze gebündelt mit einer ganzen Staffette von “Sieh das doch mal so”s konfrontiert und ihnen dadurch eine neue Bedeutung verleiht. Einmal kräftig durchschütteln, bitte. Wichtig bei dieser Übung ist, dass man sich ein Zeit nimmt, ungestört ist und in Ruhe alle auf Fragen so gut wie eben möglich Antworten findet. Zuerst müssen wir herausfinden, was genau Dein Glaubenssatz ist. Welche Bedeutung hat Deine Haut für Dich? Denkst Du: “Weil ich diese Hautprobleme habe, bin ich unattraktiv”? Oder erkennst Du Dich eher wieder bei: “Wegen meiner schlechten Haut muss ich mich verstecken. So wie ich aussehe kann ich nicht auf andere Menschen zugehen”.

Veranschaulichen wir das Prinzip des Reframings am ersten Satz:

“Mit so einer Haut bin ich unattraktiv.”

Es folgen zwanzig Fragen, die Du eventuell natürlich anpassen musst an Deinen eigenen, Dir im Weg stehenden Glaubenssatz, der bis jetzt an Deinem Selbstbewusstsein gekratzt hat. Dabei bringt es Dir leider nichts, Dir die Fragen auf die Schnelle durchzulesen. Wichtig ist, wie gesagt, dass man sich konzentriert, sich intensiv damit auseinandersetzt. Und alle Fragen durchgehend beantwortet – auch, wenn das eine Stunde dauert oder zwei (je länger, desto besser sogar).

1. Wie genau entscheidest Du darüber, ob Du bzw. jemand anderes unattraktiv ist? Wenn Du an "unattraktive" Menschen denkst, welche Bilder, Worte und Bedeutungen kommen Dir in den Sinn?

2. Welche andere Bedeutung könnte Deine Haut noch haben? Bist Du vielleicht ein besonders sensibler Mensch, dem man eben – auch über seine Haut – ansieht, wenn ihn etwas belastet? Führt Deine Haut vielleicht dazu, dass Du Dich sehr viel mit Deinem Körper beschäftigst, ihn eincremst und pflegst – mehr als viele andere Menschen? Ist das unattraktiv, dass Du besonders viel Wert auf Deinen Körper legst?

3. Viele sagen, dass sie Menschen besonders anziehend finden, die sehr selbstbewusst sind, mutig, offen – und zu sich stehen. Sind Selbstzweifel und ein geringes Selbstbewusstsein nicht das, was wirklich unattraktiv für das andere Geschlecht ist?

4. "Mit so einer Haut bin ich unattraktiv" – gilt das auch für mich, den Autor dieses Textes? Bin ich komplett unattraktiv, nur wegen meiner Haut? Muss ich mich jetzt schüchtern sein, mich zu Hause einschließen und vorm Spiegel stehen und mich unattraktiv finden? Ab wann genau bin ich denn unattraktiv, schon bei einem Pickel? Bei zweien? Wie viele Ekzeme brauche ich, damit ich mich unattraktiv fühlen muss?

5. Gibt es Situationen oder Zeiten in Deinem Leben, in denen Du Dich attraktiv gefühlt hast? Hättest Du Dich in diesen Situationen sofort komplett unattraktiv gefunden, wenn Deine Haut währenddessen nicht ganz gesund war?

6. Dich attraktiv zu fühlen bedeutet Dir wahrscheinlich viel. Und mit dem Glaubenssatz: "meine Haut macht mich unattraktiv" schützt Du Dich womöglich davor, ganz offen und befreit auf andere Menschen zuzugehen – und dabei evtl. kein positives Feedback zu bekommen. Wenn genau das Extrovertiert-Sein, das Rausgehen und Spaß haben, das Viele-Leute-Kennenlernen attraktiv ist … und das ist es … bist Du vielleicht bereit, den Glaubenssatz aufzugeben, um anziehender zu sein und Dich anziehender zu fühlen?

7. Wenn Dein Glaubenssatz Dich schützen soll, wenn Du Dich weniger angreifbar machen willst, indem Du Dich unattraktiv fühlst wegen Deiner Haut – mit allen Konsequenzen in Deinem Leben … wie sehr würde es Dich schützen, wenn Du selbst nicht mehr glauben würdest, dass Deine Haut Dich unattraktiv macht? Wäre das nicht ein massives Schutzschild gegen die Meinung von anderen? Würdest Du dann nicht ein viel dickeres Fell haben als mit Deinem alten Glaubenssatz?

8. Wie gut dient Dir Dein Glaubenssatz, Dich anzunehmen, Dich wertvoll und attraktiv zu finden? Was sind die Konsequenzen für Dich, wenn Du glaubst, dass Deine Haut Dich unattraktiv macht? Magst Du diese Ergebnisse? Wie fühlen sie sich an?

9. Stell Dir vor, wie Dein Leben in 10 Jahren ist, wenn Du weiter an Deinem alten Glaubenssatz festhältst. Wenn Du Dich 10 Jahre unattraktiv gefühlt hast – nur wegen Deiner Haut? Wie wirst Du die nächsten 10 Jahre verbringen? Wie viele Abenteuer wirst Du nicht angehen, wie viele mögliche Partner, die Du sehr ansprechend findest, wirst Du nicht kennen lernen? Was kostet Dich der Glaubenssatz sonst noch? Ist es das, was Du willst?

10. Stell Dir vor, wie Du mit 80 Jahren im Schaukelstuhl sitzt und zurückblickst auf Dein Leben, bei dem Du die ganze Zeit den Glauben "meine Haut macht mich unattraktiv" mit Dir herumgeschleppt hast. Wirst Du es bereuen? Würdest Du Dir, auf Dein ganzes Leben zurückschauend, wünschen, anders mit Dir umgegangen zu sein?

11. Stress hat bei den meisten Hautkrankheiten sehr negative Auswirkungen. Wie viel Stress tust Du Dir damit an, Dich unattraktiv zu fühlen? Wie sehr schadest Du damit Deiner Haut?

12. Wusstest Du, dass es auch viele Stars mit Hautproblemen gibt, die trotzdem ganz viele Menschen attraktiv finden? Und dass diese sich selbst attraktiv finden und sich auch so verhalten? Gibt es jemanden, den Du anziehend findest, obwohl er eine Hautkrankheit hat?

13. Was ist Dir am wichtigsten im Leben? Liebe? Freiheit? Karriere? Freundschaft? Erfolg? Etwas anderes? Wie sehr hilft Dir Dein Glaubenssatz dabei? Sind die diese Dinge nicht zu wichtig, um Dich ständig damit zu beschäftigen, ob Deine Haut Dich nun unattraktiv macht oder nicht?  

14. Fast jeder Mensch hat Probleme mit seiner Haut, ob sie an manchen Stellen zu rau ist oder zu fettig, zu empfindlich oder wellig, zu faltig oder zu dellig. Dann ist also so gut wie jeder Mensch auf der Welt unattraktiv?

15. Was würde für Dich passieren, wenn Du nicht mehr über Hautprobleme/Keine Hautprobleme und attraktiv/unattraktiv nachdenken würdest? Wie würde sich das anfühlen?

16. Der Glaube "meine Hautkrankheit macht mich unattraktiv" ist sehr interessant. Deine gesamte Wirkung auf andere Menschen scheint also von einer einzigen Sache abzuhängen… glaubst Du wirklich, dass alle Menschen nur durch ihre Haut definiert werden können?

17. Würdest Du Deinen Kindern raten, Deinen Glaubenssatz zu übernehmen? Würde er ihnen helfen oder sie behindern? Würden Deine Wünsche für Deine Kinder dann eher wahr werden?

18. Wahrscheinlich neigst Du dazu, auch anhand anderer Punkte solche Verallgemeinerungen zu haben. Findest Du nicht DAS wirklich unattraktiv? Willst Du nicht lieber attraktiver sein – und mit einem besseren, interessanteren Blick auf die Welt und die Menschen schauen?

19. Eine Freundin hat mir vor kurzem erzählt, dass sie einen Mann kennen gelernt hat. In einem Club. Er hat ihr seine Nummer gegeben und gehofft, dass sie sich bei ihm meldet. Und das hat sie drei Tage später auch getan – schließlich fand sie ihn sehr attraktiv an dem Abend, in dem Club. Sie wollte sich mit ihm verabreden für einen Spaziergang an einem Nachmittag am nächsten Wochenende, doch er stammelte irgendetwas (was für sie, das erzählte sie mir später, nach einer Ausrede klang). Statt dessen haben sie sich abends getroffen, sich sehr gut verstanden, und sie fand ihn wirklich toll. Bis sich das Spiel neue Verabredung / "tagsüber leider keine Zeit" / "lieber mal abends" noch ein paar Mal wiederholte. Meine besagte Freundin fing an zu zweifeln. Hatte er vielleicht eine andere Frau, und musste sie deswegen immer auf die Abende vertrösten? Am Telefon stellte Sie ihn dann zur Rede. Er hatte keine andere Beziehung, aber ein Geheimnis, das im unangenehm war. Er sagte ihr nach langem hin und her, dass er recht starke Schuppenflechte hat, und dass er sich tagsüber sehr unattraktiv fühlte, weil man diese dann sehr viel stärker sehen würde. Meine Freundin war daraufhin sehr enttäuscht. Nicht von seiner Haut, aber darüber, dass er sich vor ihr versteckt hat, anstatt zu sich zu stehen. Die Schuppenflechte hätte ihr, das sagte sie mir, gar nichts ausgemacht, da es ihr um ganz andere Dinge bei einem Mann geht. Dass er so wenig selbstbewusst fand sie hingegen schlimm – da stellte sich ihr Schalter, wie sie es nannte, auf "Aus" und sie traf den Mann nicht mehr wieder. Kannst Du Dir vorstellen, dass es ähnliche Situationen schon in Deinem Leben gegeben hat? Die nicht so liefen, wie Du es Dir gewünscht hättest? Als Du einen Korb bekommen hast, und dann dachtest, es läge bestimmt an Deiner Haut – in Wirklichkeit war aber der Grund, dass Du nicht zu Dir gestanden hast?

So viel zu meinen Fragen an Dich. Wichtig ist: nimm Dir Zeit, lass Dich bei der Übung nicht unterbrechen, und denk so intensiv darüber nach wie möglich.

Und dann komm wieder und erzähl uns von Deinen Erfahrungen :) – wir freuen uns auf Deinen Bericht.

 

Weiterführende Links:

http://www.psychomeda.de – u.a. kostenlose psychologische Erstberatung durch approbierte Therapeuten und Psychologen


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7 Antworten zu “Wie man trotz Hautkrankheit selbstbewusst bleibt (Teil 1)”

  1. Regine Dietl sagt:

    Hallo!
    Das klingt ja alles wirklich gut und überzeugend, doch das mich interessieren würde, wie vermittelt man das einem kleinem Kind, was durchgehend mit Ablehnung und komischen Blicken konfrontiert wird?
    Meine Tochter leidet unter starker Neurodermitits und es gibt kaum eine Situation, wo wir nicht auf ihre Haut angesprochen werden, sei es einkaufen, spazieren etc. Trauriger Höhepunkt war, dass wir diese Woche gebeten worden sind ein Schwimmbad zu verlassen, da sich Badegäste am Anblick ihrer Haut gestört haben und Angst hatten, dass könnte was ansteckendes sein.
    Bin gespannt, ob es besondere Tips für kleinere Kinder gibt.
    MfG

  2. admin sagt:

    Hallo Regine,

    Danke für Deinen Kommentar. Das tut mir sehr leid, was Dein Kind durchmachen muss.

    Dass so etwas im Schwimmbad passiert, ist unheimlich traurig für die Kleine, aber aus der Sicht anderer Eltern vielleicht noch irgendwie nachvollziehbar, die sich aus Unwissenheit, Ignoranz und Egoismus so verhalten. Aber wie bitte schön kommt man darauf, eine fremde Mutter beim Spazierengehen oder im Supermarkt auf die Haut ihrer Tochter anzusprechen?

    Ein Patentrezept kenne ich leider nicht, wie ihr die Erfahrungen eures Kindes abfedern könnt. Ich könnte mir vorstellen (auch aus den Geschichten anderer Betroffener und deren Eltern), dass es sehr sehr wichtig ist, eurer Tochter immer wieder zu sagen, dass sie auch mit kranker Haut wertvoll ist und (je nachdem, wie alt sie ist) kein bisschen weniger hübsch als andere Kinder mit gesunder Haut. Wichtig ist dabei womöglich, dass ihr das auch der Papa sagt, immer wieder.

    Was hältst Du davon?

    Liebe Grüße!

  3. Regine Dietl sagt:

    Hallo!
    Dass sie ein schönes Kind ist sagen wir ihr immer wieder, auch unsere Freunde und Verwandte bestärken sie und unterstützen uns sehr.
    Es gibt auch Tage, da steht sie über solche Konfrontationen, doch immer schafft sie es natürlich nicht und ist dann auch dementsprechend oft traurig.
    Aber trotzdem hoffe ich, dass sie vielleicht grade dadurch eine starke Persönlichkeit entwickelt. Übrigens ist sie momentan 5 Jahre alt.
    LG

  4. Michellé sagt:

    Hallo,
    Eine Freundin von mir hat große Probleme mit ihrer Haut.
    Sie hat viele Pickel. Also,man könnte sagen das es schon Akne ist.
    Ich sage ihr oft,das sie dadurch nicht weniger Hübsch ist als andere,
    doch das glaubt sie mir nicht. Sie belastet sehr das sie nur 1,52m groß ist
    und dazu noch Akne (vor allem im Gesicht,Dekolté und auf den Schultern).
    Sie hat mit ihrem Freund schluss gemacht,weil sie Angst hat,er könnte
    sie nackt sehen und wuerde sich dann ekeln,da sie durch ihre geringe
    Größe etwas übergewicht hat. Ich sollte erwähnen das sie 18 Jahre
    Alt ist. Wie kann ich ihr helfen? Was koennte ihr helfen ihre Akne los zu werden?
    Sie will auch nicht zum Hautarzt.

    LG Michellé

  5. MatzeS sagt:

    Solche Geschichten wie die unter 19. habe ich leider schon öfter selbst erlebt oder besser erleben müssen und muss sagen, dass ich immer noch sehr geschockt bin, wie herz- und verständnislos doch manche Frauen sind. Wollen selbst um jedes kleine Unglück bemitleidet werden, aber selbst mal Mitgefühl schenken oder sogar Selbstzweifel von ihm zu verzeihen, ist nicht drin. Wahrscheinlich würden die meisten Frauen ihm dann eher einen Seitensprung verzeihen.
    Eine Schuppenflechte ist nunmal kein kleiner Schnupfen, den man nach spätestens einer Woche wieder los ist, sondern eine sichtbare Krankheit, die man sein ganzes Leben mit sich rumtragen muss und die die Psyche nunmal mitbelastet. Das mit dem “zu sich stehen” und selbstbewusst sein ist daher viel viel leichter gesagt als getan.

  6. Simona♥ sagt:

    Hallo,
    ich habe auch sehr starke Neurodermitis und ich fühle mich immer total ,,scheiße” (auf gutdeutsch) weil in der GRundschule viele gesagt haben das wärre ekelhaft, der eine hat mich sogar immer Hexe genannt. Ich fand das nicht so toll aber dann hab ich auf die neue Schhule gewechselt und mir gesagt das da alles anders wird, doch irgendwie habe ich trotzdem das Gefühl das die meisten Jungs es total abstoßend finden und ich bin auch nicht wirklich soo mega hübsch und ich kann mir auch nicht vorstellen, das sich ein Junge mal in mich verlieben könnte. Bitte… Was kann ich tun??

  7. petschick sagt:

    hallo-an alle neurodermitiker. auch ich habe als kind sehr gelitten – und jetzt im alter ist es wieder enorm-aber diefrage das ich keinen freund bekomme habe ich mir nie gestellt-ich habe mirein selbstbewusstein- antrainiert und habe dadurch alles bekommen-tolle freunde und anerkennung-bin sogar schönheitsköningin geworden- kein mensch hat mehr meine haut gesehen-wünsche euch auch viel erfolg!probiert es aus!grüsse von mir!

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