Weizen-Allergie

Weizen-Allergie

Verbreitung und Symptome

Weizen ist das nach Mais und Reis dritthäufigst angebaute Getreide der Welt und ist in vielen Backwaren, Fertigprodukten und Fleischwaren (Weizen wird in großem Maß in der Tierzucht verwendet) enthalten. Da Weizen in der Lebensmittelindustrie nicht kennzeichnungspflichtig sind, stellt eine allergenarme Ernährung ohne Weizen ein großes Problem für Allergiker dar.

Neben Kuhmilch, Ei, Soja, Erdnuss und Fisch gilt Weizen als eines der relevantesten Nahrungsmittelallergene. Weizen und die übrigen genannten Allergene sind zudem bei Neurodermitis als hauptauslösende Allergene verantwortlich, die den Krankheitszustand verschlechtern. Neurodermitis-Patienten klagen dann über zunehmenden Juckreiz und Ekzembildung.

Weizenproteine bestehen bis zu 80 Prozent aus Gluten, welches oftmals den Allergieauslöser darstellt. Weizen-Allergene sind darüber hinaus hitzeresistent, sodass die Allergie auch bei Backwaren bestehen bleibt.

Symptome, die sich bei einer Weizenallergie zeigen, sind vor allem Hautprobleme, die insbesondere bei Neurodermitis-Patienten auftreten. Darüber hinaus können bronchiale Beschwerden und Verdauungs-Probleme auftreten. Bei Kindern, die unter Neurodermitis leiden, kann es zu einer Verschlimmerung des Krankheitsbildes durch eine gleichzeitig existierende Weizenallergie kommen.

Die als "Bäckerasthma" bekannte Beeinträchtigung der Atemwege bei Bäckereiberufen wird durch die Einatmung des Mehls hervorgerufen. In diesem Fall ist dann aber oftmals nicht nur das Atmungsorgan betroffen, sondern ebenfalls die Haut, insbesondere dann, wenn der Bäcker auch unter Neurodermitis leidet.

Mehr zum Thema Weizenallergie Symptome.

Weizenpollen löst nur in sehr seltenen Fällen Heuschnupfen oder Asthma bronchiale aus.

Kreuzallergien

Keine (-> Was sind Kreuzallergien?)

Diagnose

Erfolgt durch den Pricktest oder den Radio-Allergo-Sorbent-Test (RAST). Siehe auch unseren Sonderbeitrag zum Thema "Allergietests".

Therapie

Konsequentes Meiden von Weizenprodukten sowie auf Lebensmittel, die Gluten enthalten, eventuell kann eine Hyposensibilisierung helfen.

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