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Was tun bei einem Bandscheibenvorfall?

Normalerweise behandeln wir auf dieser Seite ja eher atopische Hautprobleme, Allergien und ähnliche Probleme. Heute möchten wir jedoch auf ein ganz anderes Gebrechen eingehen, das in Deutschland ebenfalls besonders weit verbreitet ist – Tendez steigend. Der Bandscheibenvorfall ist eine ernstzunehmende Erkrankung der Wirbelsäule, bei der die Bandscheibe zum Teil in den Wirbelkanal eindringt und bei der geschädigten Person immense Schmerzen verursacht.

Die richtige Behandlungsmethode

Wer bereits einen Bandscheibenvorfall hatte, weiß wie unangenehm das sein kann. Die heftigen Schmerzen strahlen nicht selten in die Arme aus und sind zudem mit einem Taubheitsgefühl im Versorgungsgebiet der eingeklemmten Nervenwurzel verbunden. Einen Überblick über die Behandlungsmethoden bei einem Bandscheibenvorfall kann man sich relativ einfach in den Weiten des World Wide Webs verschaffen. Auffällig ist die Tatsache, dass relativ häufig zu einer Operation geraten wird, obwohl aktuelle Studien belegen, dass das gar nicht immer notwendig ist. Die sensiblen Nervenstränge, die an der Wirbelsäule entlang laufen, sind für die heftigen Schmerzen verantwortlich. Und trotzdem ist eben für viele Experten die Operation nicht das Mittel der ersten Wahl. Andererseits sind bei einer notwendigen Operation die Aussichten auf Erfolg sehr hoch und die Risiken eher gering. Hat der zuständige Fachmann die korrekte Diagnose für eine Operation gestellt, wird die ausgetretene Gallertmasse entfernt, was das Leiden ein für alle Mal beenden soll. Da bei diesem Eingriff nur kleinere Schnitte gemacht werden müssen, fällt sie im Vergleich zu anderen OPs nicht so stark ins Gewicht. Hat man einen Bandscheibenvorfall erlitten, kann man aber auch durch das richtige Verhalten eine Besserung herbeiführen. An dieser Stelle ein paar Tipps:

Wie verhält man sich nach einem Vorfall richtig?

Der am häufigsten begangene Fehler ist das bewegungslose Verharren im Krankenbett. Selbstverständlich sollte die betreffende Person anstrengende, belastende Tätigkeiten tunlichst vermeiden, doch etwas Bewegung tut nach einem Bandscheibenvorfall wirklich sehr gut. Schmerztabletten, abschwellende Gels oder muskelentspannende Mittel können sich von Fall zu Fall auch als sehr wohltuend erweisen. Hierzulande werden entsprechende schmerzlindernde Mittel nach Meinung vieler Experten nicht häufig genug verschrieben. Die einhergehenden Verspannungen und das schmerzhafte Verkrampfen der Muskeln verschlechtert nämlich wiederum die Stellung der Wirbelsäule. Das löst dann wiederum Schmerzen aus und so weiter – ein Teufelskreis! Krankengymnastik, Wärmetherapien und etwaige Behandlungsmethoden können ebenfalls hilfreich sein. Was das betrifft, muss jeder Patient ganz einfach seine eigenen Erfahrungen machen. Entgegen den gängigen Vorurteilen ist auch das Radfahren nicht zwingend schädlich. Wer auf seinem Fahrrad leicht nach vorn gebeugt fährt, kann die Heilung mitunter sogar fördern. Mountainbiker sollten indes natürlich lieber etwas aufpassen und Geländefahrten erst einmal einstellen.


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