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Was ist der autologe Serumtest zur Nesselsucht-Diagnose?

Der autologe Serumtest zur Diagnose von Nesselsucht (Urtikaria) wird von Hautärzten durchgeführt, um den Patienten auf bestimmte Formen der Nesselsucht zu untersuchen.

Beim autologen Serumtest entnimmt der Arzt dem Patienten Blut aus der Vene, zentrifugiert es (filtert das Blutplasma heraus) und spritzt den Überstand (das Serum) in die Haut.

An einer anderen Hautstelle bekommt der Patient Kochsalzlösung gespritzt, die definitiv keine Hautreaktion erwarten lässt.

Bilden sich dort, wo die Eigenblut-Spritze angesetzt wurde, Quaddeln und / oder Rötungen, dann reagiert der Organismus offensichtlich auf körpereigene Stoffe – ein positiver autologer Serumtest liegt vor.

Hautärzte gehen dann davon aus, dass der Patient unter einer speziellen Form der spontanen Urtikaria leidet, der autoreaktiven Urtikaria. Die autoreaktive Urtikaria tritt meist in Kombination mit Autoimmunerkrankungen auf, also mit Krankheiten, bei denen sich der Körper gegen körpereigene Zellen richtet.

 

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