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Verkapselter Pickel

Ein „verkapselter Pickel“ ist im Volksmund ein Pickel, der tief unter der Hautoberfläche liegt – im Gegensatz zu den sogenannten Whiteheads, den Mitessern mit sichtbarer weißer Eiterblase. „Verkapselte Pickel“ treten verstärkt bei Menschen auf, die unter Akne leiden.  Sie sehen aus wie Beulen und lassen sich nicht ausdrücken.

Tatsächlich handelt es sich nicht um Pickel, sondern um Furunkel. Furunkel sind schmerzhafte Entzündungen der Haarfollikel und des sie umgebenden Gewebes. Ursache der Entzündungen ist meist eine Infektion mit Bakterien vom Typ Staphylokokken. Diese „verkapselten Pickel“ entstehen, wenn eine derartige Infektion zur Bildung eines Propfes führt, in dem Eiter und abgestorbenes Gewebe gefangen – verkapselt – sind. „Verkapselte Pickel“ können chronisch auftreten.

Furunkel sollten keinesfalls in Eigenregie entfernt werden. Ein Hautarzt wird die betroffene Stelle professionell, hygienisch und meist ohne bleibende Narben mit einem Skalpell aufschneiden, sodass der Druck entweicht und die Bakterien nicht weiter ins umliegende Gewebe gedrängt werden.

Diskussionen über verkapselte Pickel findet ihr unter anderem hier:


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