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Verbrühung – Erste Hilfe

Erste Hilfe ist bei Verbrühungen unumgänglich. Je nachdem, wie stark die Haut verbrüht wurde, muss auch ein Notarzt gerufen werden. Was es bis dahin zu beachten gibt: jucknix verrät es.

Verbrühungen und Verbrennungen tun nicht nur unheimlich weh, sondern können auch ernsthaften Schaden an der Haut und teils am gesamten Körper anrichten. Dabei passieren Unfälle mit heißer Flüssigkeit sehr schnell, vor allem in der Küche, wenn das zum Beispiel ein Kind einen Kochtopf vom Herd zieht oder die Teekanne umstößt. Da es sich bei Verbrühungen immer um Flüssigkeiten handelt (was die Verbrühung von der Verbrennung abgrenzt), und die Flüssigkeiten schnell über die Haut fließen, sind schnell große Körperflächen betroffen.

Erste-Hilfe-Maßnahmen bei einer Verbrühung auf einen Blick:

  • Notarzt anrufen, vor allem bei Kindern und wenn die Verbrühung schwer und / oder großflächig ist! In diesem Fall auf keinen Fall schon Salben auftragen, darum kümmert sich der Notarzt – und auch nur unbehandelt kann er die Verbrühung richtig einschätzen
  • Ruhig bleiben bzw. den Patienten beruhigen
  • Betroffene Kleidungsstücke schnell entfernen – es sei denn diese haften auf der Haut oder sind bereits eingebrannt
  • Großflächige Verbrühungen ruhig halten
  • Kein Eiswasser und keine Eis-Akkus zur Kühlung nutzen
  • Ausziehen, in die Dusche / Badewanne und mit kühlem, nicht kaltem Wasser (gut sind etwa 20°C) abduschen für mindestens 20 Minuten – aber auch dann nur bei kleinflächigen Verbrennungen und Verbrühungen ersten Grades, ansonsten ist handwarmes Wasser zur Kühlung besser geeignet. Kälte kann die Tiefenwirkung von Hitze nämlich nicht verhindern.
  • Die Brandwunden in saubere (möglichst sogar sterile) Tücher einwickeln
  • Betroffene nicht mit nasser Kleidung oder nassen Verbänden zum Arzt bringen – sonst droht eine Unterkühlung, die den Körper zusätzlich schädigt, Infektionen werden wahrscheinlicher

Immer zum Arzt solltet ihr auch, wenn das Gesicht, Gelenke oder der Genitalbereich betroffen sind oder sich eine Infektion andeutet, worauf Hautrötungen um die Verbrannte Stelle sowie Eiterbildung hinweisen.
 


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