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Urticaria factitia

Urticaria facitia ist eine Form der Nesselsucht (Urticaria, Urtikaria), bei der die Symptome durch äußere, physikalische Reize ausgelöst werden. Damit gehört die Urticaria facitia zu den physikalischen Nesselsucht-Formen. „Facitia“ ist vom lateinischen „facere“ abgeleitet – was soviel heißt wie „machen“. 

Beschwerden treten auf, wenn die Haut gescheuert, gerieben oder gekratzt wird. Dann zeigen sich Quaddeln, Hautrötungen und Juckreiz. Wird die Haut gereizt, kommt es zur Ausschüttung von Histamin, das die juckenden Quaddeln verursacht.

Etwa 5% der Gesamtbevölkerung leiden unter der Urticaria facitia, betroffen sind häufig auch jene, die noch eine weitere Nesselsucht-Erkrankung haben. Besonders oft erkranken Menschen zwischen dem 20. und dem 30. Lebensjahr, Frauen etwas häufiger als Männer. Die durchschnittliche Dauer liegt zwischen 2 und 5 Jahren.

Die Therapie der Urticaria facitia beschränkt sich meist darauf, Hautreizungen bestmöglich zu vermeiden. Bei starken Beschwerden können Antihistaminika verordnet werden.
 


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