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Trockene Kopfhaut durch Cortison oder Salicylsäure – Was tun?

Viele Schuppenflechte-Patienten leiden unter einer trockenen Kopfhaut, wenn diese mit Cortison oder Salicylsäure behandelt wird. Wie stark die Kopfhaut austrocknet, hängt von der Rezeptur des Medikaments ab. Salicylsäure zum Beispiel lässt sich in Flüssigkeiten wie Unguentum emulsificans aquosum einarbeiten, die das Austrocknen weitgehend verhindern.

Zum Entfernen der Kopfschuppen kann Unguentum emulsificans aquosum sogar alleinig ohne zusätzliche Wirkstoffe erfolgreich eingesetzt werden. Das Mittel kann nach der Anwendung leicht mit ein wenig Shampoo ausgewaschen werden.

Für Haarwaschmittel ist bei trockener Kopfhaut grundsätzlich darauf zu achten, dass es wenig schäumt. Starke Schaumbildung deutet auf einen hohen Gehalt von Tensiden hin, welche wichtige Lipide von der Hornschicht der Kopfhaut entfernen und somit die Fähigkeit der Haut herabsetzen, Wasser zu binden.

Cortison selbst trocknet die Kopfhaut übrigens nicht aus, es sind vielmehr die Lösungen, in denen es daherkommt. Diese enthalten häufig Alkohol. Besser geeignet sind bei einer Neigung zu trockener Kopfhaut Cremezubereitungen.

Ein Tipp: beim Fönen sondert die Haut Talg ab, die Haut wird also von einer Art dünner Fettschicht überzogen, was einem weiteren Austrocknen vorbeugt.

Mehr dazu unter Schuppenflechte-Behandlung.
 

 


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