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Trinkmoor

Trinkmoor ist eine Lösung, die Bestandteile des Moors enthält. Moor entsteht über Jahrtausende und unter Luftabschluss aus abgestorbenen Resten von Bäumen, Kräutern und sonstigen Pflanzen. Trinkmoor ist neben dem Moorbad, moorhaltigen Cremes und Salben und dem Moorkissen eine weitere Anwendungsform.

Dem Moor werden durchblutungsfördernde, kreislaufanregende, revitalisierende, entzündungshemmende und abwehrstärkende Eigenschaften zugesprochen. Es gehört zu den ältesten Heilmitteln und gilt als gut verträglich – sowohl zur innerlichen Anwendung als Trinkmoor als auch äußerlich als Bestandteil von Cremes und Salben.

Die entzündungshemmende Wirkung von Trinkmoor soll insbesondere auf der Wirkung des Moors auf den Darm beruhen. Das Heilmoor soll Substanzen enthalten, die dem Darm helfen, durch übermäßige Gärung entstandene Stoffe sowie diverse Giftstoffe abzuführen, zudem soll es den Bakterienhaushalt des Darms regulieren, indem es die natürliche Darmflora unterstützt. Verantwortlich dafür seien im Moor enthaltene Magnesium- und Aluminiumsalze, Kieselsäuren, Pektine, Balsam und Aminosäuren. Dabei wird nicht nur der Darm gestärkt, so die Anhänger, sondern auch mit einem Ungleichgewicht im Darm einhergehende chronische Erkrankungen wie Neurodermitis gelindert. Auch soll der gesamte Organismus in Harmonie gebracht werden – einschließlich der Hormone und der Psyche.

Die Mittel sollen zweimal täglich – kurz nach dem Frühstück und am späten Nachmittag – eingenommen werden, üblicherweise 1 EL Trinkmoor auf einen Achtelliter Wasser, Tee oder Fruchtsaft. Die Anwendung sollte über einen bis zwei Monate regelmäßig durchgeführt werden, also in Form einer „Trinkmoor-Kur“.

Trinkmoor von Sonnenmoor

Fertiges Trinkmoor ist u.a. erhältlich von der österreichischen Firma Sonnenmoor, die bereits seit über vier Jahrzehnten Produkte mit Heilmoor herstellt. Dabei wird 12-15.000 Jahre altes Moor aus den Salzburger Voralpen verwendet und per Hand abgebaut. Nach Angaben des Herstellers enthält die Substanz Wirkstoffe aus mehr als 350 verschiedenen Pflanzen und Kräutern.

Das verwendete Moor enthält:

Calcium, Eisen, Kalium, Magnesium, Natrium, Zink, Kupfer, Mangan, Chrom, Molybdän.
Organischer Glühverlust in der Trockenmasse: 98,81%.
Anorganischer Glührückstand: 1,19%
Gesamthuminsäuren: 21,3% in der Trockensubstanz

Trinkmoor – Erfahrungen

Erfahrungen von Anwendern dieses Mittels findet ihr unter anderem hier:

 


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