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Totes Meer bei Neurodermitis

Durch den hohen Salz- und Mineralstoffgehalt können Entzündungen gelindert und die Hauterneuerung angeregt werden. Das Tote Meer gilt als Reizklimazone schlechthin.

Das Tote Meer liegt ungefähr 400 Meter unter dem Meeresspiegel – und ist damit der tiefste Punkt auf der Landfläche der Erde. Durch diese Lage ist der Luftdruck höher, die Folge: die Luft am Toten Meer enthält 10 Prozent mehr Sauerstoff als die Luft an den meisten Orten Deutschlands. Durch die dickere Luftschicht werden mehr gefährliche Strahlen aus dem Sonnenlicht gefiltert. Dadurch können auch Patienten mit empfindlicher, kranker Haut länger ohne Risiko Sonnenbaden.

Doch nicht nur das Klima hilft der angeschlagenen Haut. Vor allem das Wasser selbst, reich an Magnesium-, Kalium- , Kalzium- und Natriumchloriden, lindert die Ekzeme und Schuppenflechten oft sogar langfristig. Die Hauterneuerung wird dabei angeregt, die Durchblutung gefördert. 

Wichtig: Bei offenen Wunden oder Ekzemen sollten Aufenthalte im Toten Meer nicht durchgeführt werden. Außerdem muss das Wasser von den Augen fern gehalten werden, und darf keinesfalls verschluckt werden, da der hohe Salzgehalt die Lunge stark schädigen kann.

Mehr zum Toten Meer unter Klimatherapien. Auch Badezusätze für zu Hause mit Salz aus dem Toten Meer können helfen, entfalten aber nicht die selbe Wirkung wie ein Kuraufenthalt am Toten Meer.

 

Bild: I. Friedrich / pixelio.de

 


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