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Tipps gegen fettige Haare

 
Bei fettiger Kopfhaut können die Haare sehr schnell, oft schon wenige Stunden nach der Haarwäsche, einen unschönen öligen Glanz bekommen, der das Haar klebrig, ungepflegt und strähnig aussehen lässt und für die Betroffenen zum ästhetischen Problem werden kann.

Fettige Haare sind das Ergebnis einer fettigen Kopfhaut, das heißt: einer übermäßigen Talgproduktion. Während sich die gesunde Kopfhaut etwa alle 28 Tage erneuert, sich die alten Zellen lösen und neue gebildet werden, ohne dass wir es bemerken, bildet sich die fettige Kopfhaut deutlich schneller nach, was meist zu einem öligen Film und sichtbaren Hautschuppen führt. Ursache dieses Ungleichgewichts sind Störungen von Schweißproduktion und Talgproduktion der Haut.

Besonders häufig tritt die übermäßige Talgproduktion in der Pubertät auf, zudem auch gehäuft bei hormonellen Umstellungen im Rahmen der Schwangerschaft.

Was hilft bei fettigen Haaren?

Pauline Bilinski von shop-apotheke.com empfiehlt die folgenden Maßnahmen:

  • Leichte, nicht beschwerende und zu reichhaltige Shampoos benutzen. Gut geeignet sind spezielle Shampoos für fettendes Haar, unter anderem mit Tensiden und Kamille – aber ohne Öle und Silikone.
  • Täglich waschen, aber nur mit mildem Shampoo. Das Shampoo sollte dabei nur in den Haaransatz gegeben werden, damit die Spitzen nicht austrocknen.
  • Einmal wöchentlich kann eine Kur oder Spülung der Haarspitzen sinnvoll sein.
  • Haare nicht trockenrubbeln, sondern vorsichtig trocknen, am besten einfach an der Luft.
  • Vorsicht bei Haarbürsten – diese können Fett vom Haaransatz in die Spitzen übertragen.
  • Nicht mit fettigen Händen mit den Haaren spielen.

Neben den genannten Maßnahmen kann der Besuch eines Hautarztes sinnvoll sein, wenn chronische Beschwerden vorliegen oder neben sichtbaren Schuppen Ekzeme und Entzündungen oder unangenehme Gefühle wie Juckreiz oder Brennen auftreten. Der Arzt stellt in diesem Fall die Ursache fest und verordnet geeignete Medikamente und medizinische Lösungen zur Behandlung der Kopfhaut. Krankhafte Veränderungen können neben vorliegenden Hauterkrankungen auch hinweisen auf Diabetes mellitus, Eisenmangel oder Stress.

 

 

Photo: Peter Busse


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