});

Neurodermitis und Psyche

Studienergebnisse der Universitätsklinik Dresden und des Helmholtz Zentrums München zeigen auf, dass eine Wechselwirkung zwischen Neurodermitis und der psychischen Verfassung bei Kindern besteht.

Bisherige Studienergebnisse zeigten die einseitige Auswirkung der Psyche auf das Krankheitsbild der Neurodermitis auf. Psychischer Druck und Stress verschlechtern danach das generelle Krankheitsbild der Neurodermitis und führen zu Juckreiz und verschlechtertem Hautzustand.

Die aktuellen Ergebnisse kommen nun zu dem Resultat, dass die Neurodermitis selbst die psychische Verfassung des Kindes negativ beeinflusst. So zeigen Kinder, die im jungen Alter an Neurodermitis leiden im Alter von 10 Jahren häufiger psychische Auffälligkeiten im Vergleich mit gesunden Kindern.

Je länger zudem der Krankheitszustand in den ersten Kindheitsjahren andauert, desto gravierender die Auswirkungen auf die Psyche in den Folgejahren. Es kommt somit zu einer Art Wechselwirkung, die es zu durchbrechen gilt.

 

Die psychischen Auswirkungen und die Wechselwirkung zwischen Neurodermitis und der psychischen Verfassung genau zu verfolgen, um entsprechende Therapien einzuleiten, ist die Empfehlung, die die Wissenschaftler für Haut- und Kinderärzte aussprechen.

Quelle: Journal of Allergy and Clinical Immunology

Zurück zu Studien


Das könnte Dich auch interessieren:

  1. Hautkrankheiten und die Psyche Um Hautkrankheiten verstehen und heilen zu können, bedarf es oft...
  2. Hautkrankheiten und die Psyche – Verbreitung Wie viele Menschen sind überhaupt psychisch Krank? Ein Blick auf...
  3. Neurodermitis und die Rolle von Stress und Psyche  Es folgt ein Text von Allergieberaterin Roswitha Stracke.   Wussten...
  4. Psychosomatik – Einfluss auf Neurodermitis Bezeichnet den Zusammenhang von Psyche und Körper. Die psychische Verfassung...
  5. Allergien und Psyche haben nichts miteinander zu tun (Mythos 8/14) STIMMT NICHT. Zwar ist bisher nicht klar, ob die...

Dein Kommentar

*