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Stillen und Neurodermitis

Da sich das Immunsystem von Neugeborenen erst langsam entwickeln muss, ist auch die Darmschleimhaut noch sehr dünnwandig und daher durchlässiger als die von Erwachsenen. Daher gelingt es Fremdstoffen sehr leicht, in den Körper einzudringen. Der erste nicht körpereigene Fremdstoff, mit dem der Organismus des Babies als Milchfertignahrung konfrontiert wird, sind Eiweiße (u.a. Kuhmilcheiweiß). 

Bei manchen Babies, deren Organismus besonders sensibel aufgrund einer genetischen oder vererbten Veranlagung ist, kann es dann zu allergischen Reaktionen kommen. Oft spielt es dabei keine Rolle, ob es sich dabei um tierisches (Kuhmilch- oder Hühnereiweiß) oder pflanzliches (in Soja oder Erdnüssen) Eiweiß handelt.

Genau aus diesem Grund ist es wichtig, den Säugling möglichst lang zu stillen. Je länger gestillt wird, im Idealfall bis zu 6 Monaten, desto mehr Antikörper kann der kindliche Organismus von der Mutter aufnehmen. Denn in der Muttermilch sind nicht nur alle wichtigen Nährstoffe enthalten. Das Kind wird auch mit Immunglobulinen versorgt, die seine Abwehrkräfte stärken.

Ist das Stillen nicht möglich oder muss das Kind durch Milchnahrung "zugefüttert" werden, stellt hypoallergene Säuglingsnahrung eine Alternative dar.



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