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Stechwarzen

Stechwarzen (Dornwarzen, Fußwarzen, Verrucae plantaris) sind Warzen, die an den Fußsohlen auftreten. Sie können wegen der ständigen Druckbelastung auf die Fußsohle nicht nach außen wachsen, weshalb sie flach bleiben. Sie sind meist von einer dicken Hornschicht umhüllt und haben einen dunklen Punkt in der Mitte – die Folge einer kleinen Einblutung.

Stechwarzen können ineinander überfließen, dann spricht man von Mosaikwarzen oder Plantarwarzen.

Schmerzhaft (stechender Schmerz, daher der Name) sind die gutartigen Hautwucherungen vor allem dann, wenn sie am Ballen oder an der Ferse liegen, sie können aber auch an den Zehen wachsen.

Häufig treten diese Warzen nach einer erfolgreichen Therapie später erneut auf.

Stechwarzen – Ursachen

Ursache der Stechwarzen ist eine Infektion mit dem humanen Papillomvirus, der sich über direkten Kontakt, über den Boden in Duschen und Schwimmbädern oder über gemeinsam benutzte Handtücher von einem Menschen zum anderen überträgt. Am liebsten halten sich die Viren in feucht-warmer Umgebung auf – Sauna, Dusche, Schuhe.

Die Viren dringen meist über kleine Abschürfungen, Risse oder Schnitte in die Haut der Fußsohlen in den Organismus ein.

Stechwarzen – Symptome

Die Hautveränderungen zeigen sich zu Beginn als kleine schwarze Punkte, die über die Zeit immer stärker verhornen und einbluten und eine bräunliche oder gräuliche Farbe bekommen können. Sie sind rau und fühlen sich wundartig an-

Da Stechwarzen zu Beginn kaum Schmerzen verursachen, werden sie oft erst recht spät erkannt.

Beim Laufen kommt es später zu starken, stechenden Schmerzen. Etwa so, als würde man auf kleinen scharfen Steinen gehen.

Die Warzen können einzeln oder in Gruppen auftreten.

Abzugrenzen sind diese Wucherungen von Gerstenkörnern oder Schwielen, dabei hilft ihr charakteristischer Punkt in der Mitte, der aus einer Einblutung ins Gewebe resultiert. Zudem sind Stechwarzen klar von der umliegenden Haut abgegrenzt und hart, während Schwielen eher weich und weniger vom gesunden umliegenden Hautgewebe abgegrenzt sind.

Stechwarzen behandeln und entfernen

Stechwarzen sollten so früh wie möglich behandelt werden, sonst breiten sie sich mitunter schnell aus. Ansonsten sind sie jedoch weitestgehend harmlos. Bei den Warzen handelt es sich um gutartige Wucherungen.

Die Therapie kann sowohl mit Warzen-Mitteln zum Auftragen auf die Haut, mit Hausmitteln oder chirurgisch erfolgen. Die Behandlung mit Medikamenten gestaltet sich häufig als langwierig.

Zur chirurgischen Entfernung der Stechwarzen stehen verschieden Methoden zur Verfügung:

  • Schnitt
  • Vereisung (Kryotherapie) mit flüssigem Stickstoff
  • Elektrochirurgie mittels elektrisch geladener Nadel, die das von der Warze befallene Gewebe zum kochen bringt, anschließend Ausschabung
  • Laserchirurgie, wobei der Laser die Blutgefäße der Stichwarze absterben lässt

Siehe auch: 

Dornwarzen Hausmittel

Dornwarzen bei Kindern


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