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Sonnenallergie – Hausmittel

Können Hausmittel bei einer Sonnenallergie helfen? Und was kann man tun, um die Haut vor einer Sonnenallergie und den damit auftretenden Beschwerden zu schützen? jucknix klärt auf.

Bei der Allergie handelt es sich um eine Überempfindlich-keitsreaktion der Haut, die sich in juckenden Bläschen, Rötungen und Pusteln bemerkbar macht und meist nach einigen Stunden bis Tagen nach dem Sonnenbad zeigt.

Grundsätzlich gilt: eine bestehende Allergie können Hausmittel nicht „heilen“, da sie aber meist arm an Nebenwirkungen sind, lohnt es sich durchaus für Betroffene, die eine oder andere Maßnahme auszuprobieren.

Zur Sonnenallergie kommt es oft bei den ersten Sonnenbädern des Jahres, entweder im Frühjahr oder im Urlaub. Die Haut hat sich über die sonnenarmen Herbst- und Wintermonate von der Sonne „entwöhnt“ und reagiert besonders empfindlich auf ein Übermaß an UV-Strahlen..

Aus diesem Grund ist die wichtigste Maßnahme auch: die Haut behutsam, Schritt für Schritt, an die Sonne gewöhnen, beginnend mit kleinen Dosen, die langsam gesteigert werden können.

Und genauso wichtig: immer an ausreichenden, hochwertigen Sonnenschutz denken, der möglichst frei von Allergenen sein sollte (lasst euch dazu am besten in der Apotheke beraten).

Sonnenallergie – Hausmittel, die vorbeugen und lindern können

  • Ab 4 Wochen vor dem ersten Sonnenbad Kalzium einnehmen (entweder über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke oder Drogerie)
  • Ab 6 Wochen vor dem ersten Sonnenbad Nachtkerzenöl-Kapseln einnehmen (Nachtkerzenöl ist reich an entzündungshemmenden und juckreizlindernden Stoffen, Solasodin zum Beispiel wirkt ähnlich wie Cortison)
  • Auch die Einnahme von Beta Carotin sowie Vitamin C und Vitamin E kann einer Sonnenallergie vorbeugen
  • Vor dem Sonnenbad 1-2 Gläser Milch trinken (diese enthält ebenfalls reichlich Kalzium)
  • Vor dem Sonnenbad rote Karotten essen (Beta Carotin)
  • Eine bereits aufgetretene Sonnenallergie kann mittels Kieselsäuregel behandelt werden, die die Rötungen und den Juckreiz lindert
  • Ebenfalls hilfreich gegen Symptome sind verdünnter Essig, der auf die Hautveränderungen mittels Wattebausch getupft wird, sowie Buttermilch
  • Bei akuten Ausschlägen ebenfalls hilfreich: Nachtkerzenöl-Salben sowie Salben mit Ballonrebe oder Umschläge mit gekühltem, zuvor abgekochten Pestwurz-Wurzeln (hemmt die Ausschüttung von Entzündungsstoffen – ist aber giftig, deswegen in der Apotheke beraten lassen)

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