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So kann man mit Neurodermitis sportlich aktiv sein

 

 

Viele Neurodermitiker verzichten auf Sport, weil sie Angst davor haben, dass sich die Beschwerden durch starkes Schwitzen verstärken könnten. Wenn man jedoch einige Hinweise beachtet, dann kann man auch als Betroffener ohne Einschränkungen sportlich aktiv sein.

Das sollten Betroffene beim Sporttreiben beachten

Zunächst einmal gibt es keinen Grund, warum man mit einer Neurodermitis keinen Sport treiben darf. Trotzdem muss man auf einige Dinge achten, wenn man unterschiedliche Sportarten regelmäßig ausüben möchte, denn der Sport sollte immer individuell auf den eigenen Hautzustand ausgerichtet werden. Die Haut der meisten Neurodermitiker verträgt eine Sonnenbestrahlung mit UV-Licht gut. Geht man in der wärmeren Jahreszeit jedoch häufig tagsüber Sportarten im Freien wie Walken, Joggen, Fußballspielen oder Radfahren nach, dann sollte darauf geachtet werden, eine zu intensive Sonnenbestrahlung zu meiden. Wichtig sind daher auch die Verwendung eines Sonnenschutzmittels mit hohem Lichtschutzfaktor sowie eine pflegende Nachbehandlung. Zusätzlich muss beim Outdoor-Sport während bestimmter Jahreszeiten die Pollenbelastung im Auge behalten werden. Bestenfalls informiert man sich vorab über Notfallmedikamente und trägt diese auch beim Sport bei sich.

Bei der Sportbekleidung sollte man am besten auf weiche, atmungsaktive Funktionskleidung zurückgreifen, wie  es sie bei Captain-Racket.de gibt. Sie lässt den Schweiß nach außen und frische Luft nach innen, damit es nicht zu einem Wärmestau kommen kann. Shorts und Oberteile aus Baumwolle sind für den Sport eher ungeeignet, da sie sich mit Schweiß vollsaugen und auf der Haut kleben, sodass sie nicht mehr atmen kann. Außerdem sollte die Kleidung locker sitzen und an keiner Stelle reiben. Andernfalls wird die empfindliche Haut strapaziert und das kann gegebenenfalls zu Reizungen führen. Gerade im Sommer sollten anstrengende Sportarten auf die kühleren Tageszeiten gelegt werden, um die Schweißentwicklung möglichst gering zu halten. Schwimmen kann eine gute Alternative darstellen, bei der man weniger schwitzt. Bevorzugt man ein klimatisiertes Fitness-Studio, sollte man ebenfalls schützende Kleidung wählen und Hautkontakt mit den Geräten vermeiden, um Reizungen durch mögliche Keime und Bakterien vorzubeugen.

Nach der sportlichen Anstrengung muss der Schweiß möglichst zeitnah von der Haut abgewaschen werden. Am besten reinigt man die Haut mit lauwarmem Wasser und einem milden, pH-neutralen Duschgel. Gerade auch nach dem Schwimmen sollte man die vom Chlor gereizte Haut gut abduschen und nachher extra pflegen. Nach dem Duschen cremt man vor allem trockene Haut sorgfältig mit einer feuchtigkeitsspendenden Lotion ein. Spezielle Produkte aus der Apotheke sind für Neurodermitiker besonders empfehlenswert, da sie genau auf die Bedürfnisse der Haut abgestimmt sind. Geeignet sind hier vor allem rückfettende Lotionen oder Urea-Cremes, die Harnstoff enthalten. Dieser verbessert nämlich die Fähigkeit der Haut, Feuchtigkeit zu speichern. So wird sie zart und geschmeidig gehalten.

Von der regelmäßigen Bewegung profitieren

Wenn Neurodermitiker also einige Hinweise berücksichtigen, müssen sie auch keinesfalls auf regelmäßiges Training verzichten. Im Gegenteil: Sport kann sogar eine durchaus positive Wirkung auf die Haut der Betroffenen haben. Ausgesprochen wichtig ist für Neurodermitiker nämlich die innere Ausgeglichenheit. Emotionaler Stress kann sich in vielen Fällen negativ auf die Haut von Neurodermitikern auswirken. Da Sport dazu beiträgt, Stress abzubauen, kann er also auch dazu beitragen, das Hautbild der an Neurodermitis erkrankten Personen langfristig zu verbessern. Sport kurbelt darüber hinaus den Stoffwechsel sowie die Durchblutung und damit auch die Nährstoffversorgung der Haut an. Davon profitiert sie, indem sie mehr Feuchtigkeit bekommt und ihre natürliche Schutzbarriere erneuern kann. Aus diesen Gründen sollten Betroffene auch keinesfalls auf regelmäßiges Training verzichten.
 

 

 

Photo:  Ernst Moeksis


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