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Schwarzer Tee für die Haut

Schwarzer Tee – ein beliebtes Hausmittel für die Haut. Der Schwarztee wird dafür zum Beispiel in Form von kalten Wickeln auf die Haut gegeben und soll zahlreiche Wirkungen entfalten.

Was für fast alle Hausmittel gilt, gilt auch für schwarzen Tee: nicht jedes Mittel hilft jedem – und viele der Methoden sind grundsätzlich unsinnig. Wer ernsthafte Hautprobleme hat, sollte einen Dermatologen aufsuchen. Das erspart eine Menge Zeit und Leid.

Zwar ist Schwarzer Tee vor allem ein beliebtes Genussmittel, allerdings können die Extrakte auch für medizinische Zwecke eingesetzt werden. Offiziell anerkannt ist der Tee jedoch nicht – weder bei der Behandlung der Haut, noch für andere Einsatzgebiete.

Schwarzer Tee – Inhaltsstoffe und Wirkung 

Schwarzer Tee enthält vier Gruppen von aus medizinischer Sicht interessanten Substanzen:

  • Methylxanthine (Coffein, Theobromin, Thephyllin): regen das Zentralnervensystem an und beeinflussen Herz, Atemwege, Skelettmuskulatur und Wasserausscheidung
  • Gerbstoffe: wirken zusammenziehend, verdichten also Oberflächen, wirken zudem gegen Bakterien
  • Flavonoide: wirken leicht entwässernd
  • Polyphenole: binden freie Radikale

Folgende Wirkungen werden dem Schwarzen Tee entsprechend nachgesagt:

  • Wirkung: anregend, entwässernd, zusammenziehend, entzündungshemmend, antioxidativ

Innerliche Anwendung bei: Ermüdung, Durchfall, Harnsteinen, zur Vorbeugung von Gefäßveränderungen

Äußerliche Anwendung bei: entzündlichen Hautkrankheiten

Schwarzer Tee und die Haut

Extrakte aus den Blättern des Schwarzen Tees sollen insbesondere aufgrund der enthaltenen Gerbstoffe bei Hautkrankheiten helfen:

Die Gerbstoffe wirken zusammenziehend und bilden dadurch eine Art Schutzfilm über der Hautstelle, auf der sie aufgetragen werden. Dies soll die Vermehrung infektiöser Krankheitserreger behindern und Entzündungen schneller abheilen lassen.

Und so lässt sich der Schwarze Tee auf der Haut anwenden:

  • 500 ml Wasser aufkochen, 5 Teebeutel dazugeben (oder 6 EL losen Tee)
  • 10 Minuten ziehen lassen
  • Abkühlen lassen
  • Frisches Handtuch im Tee tränken, etwas auswringen (Vorsicht: Flecken können zurückbleiben, also lieber alte, aber frisch gewaschene Handtücher verwenden)
  • Handtuch auf die erkrankte Haut geben, etwa 15 Minuten wirken lassen (bei längerer Anwendung kann die Haut zu stark austrocknen)

Bei Neurodermitikern sind diese Wickel recht beliebt, viele Anwender berichten davon, dass sie den Juckreiz und die Entzündungen durchaus lindern können.

 


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