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Schuppenflechte mit Eigenurin behandeln?

Schuppenflechte kann in zwei Formen mit Eigenurin behandelt werden. Einerseits kann der Urin auf die erkrankte Haut aufgetragen werden. Helfen soll dies ähnlich wie das künstlich hergestellte „Urea“ in den harnstoffhaltigen Cremes und Salben aus der Apotheke. Allerdings: der Eigenurin ist erstens verunreinigt und kann damit Entzündungen hervorrufen, zweitens enthält er deutlich weniger Harnstoff als die Produkte im Handel, die auf 5 bis 10% Konzentration kommen.

Bei der innerlichen Anwendung – also dem Trinken des eigenen Urins – gehen Verfechter der Therapie davon aus, dass die Selbstheilungs- und Abwehrkräftekräfte des Organismus gestärkt werden, man spricht von einer „unspezifischen Reiztherapie“. Zudem sollen angeblich körpereigene, keimtötende Substanzen im Urin enthalten sein.

In beiden Fällen sollte übrigens der sogenannte „Mittelstrahl“ des Urins benutzt werden, also weder die ersten, noch die letzten Tropfen. 

Obgleich Eigenurin immer wieder und bei den verschiedensten Erkrankungen als heilsam angepriesen wird, gibt es bis heute keine wissenschaftlichen Belege dafür. 

Alle Antworten zur Schuppenflechte.
 


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