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Schuppenflechte-Behandlung mit Zink

Zink ist das wichtigste Spurenelement, es wirkt unter anderem entzündungshemmend. Zinkmangel bleibt oft unerkannt und gilt als eine mögliche Ursache für Hautkrankheiten wie Akne, Neurodermitis – und auch Schuppenflechte. Dies bestätigte das Deutsche Institut für Ernährungsmedizin und Diätik (D.I.E.T.).

Was bedeutet Zinkmangel?

Der Mensch braucht mindestens 15 Milligramm Zink am Tag. Alles darunter führt zu einem Mangel. Da der Körper Zink nicht speichern kann, ist die tägliche Aufnahme so bedeutsam.

Zinkmangel weit verbreitet

Laut D.I.E.T. leidet jeder zweite Mensch auf der Welt an Zinkmangel. Während in manchen Gebieten der Welt eher die Fleischarmut Grund für den Mangel ist (Zink befindet sich vor allem in Fleisch), sind es in den Industriestaaten weitaus häufiger Diäten, einseitige Ernährung oder Fastenkuren. In Deutschland befindet sich im Durchschnitt jeder Dritte auf Diät, ohne darauf zu achten, seinen Mineralstoffbedarf anderweitig zu decken.

Drastische Folgen

Die Folgen des Mangels an Zink zeigen sich nur schleichend, sind aber vielfältig, da Zink an 300 Stoffwechselprozessen des Körpers beteiligt ist und die Zellen vor Giften und Schadstoffen schützt.

Zu wenig Zink heißt: das Immunsystem wird geschwächt, Allergien können leichter entstehen, Schleimhäute verlieren an Widerstandskraft, Haut und Nägel werden angreifbarer und Sonnenlicht richtet schneller Schaden an.

Prof. Dr. med. Rudolf Schopf von der Uniklinik Mainz macht Zinkmangel auch für spröde Nägel und Haare verantwortlich, ebenso wie für entzündete Haut, Pickel und Pusteln.

Schuppenflechte-Behandlung mit Zink

Zink kann zur Schuppenflechte-Behandlung äußerlich als Creme oder Salbe auf der Haut aufgetragen werden. Zinksalben sind unter Schuppenflechte-Patienten gleichermaßen weit verbreitet wie unter Betroffenen von Neurodermitis. 

Viel wichtiger als die lokale Anwendung ist jedoch die Einnahme von Zink, damit der ganze Körper ausreichend versorgt ist.

Am besten wirkt Zink nachweislich, wenn es organisch gebunden aufgenommen wird, also zum Beispiel durch Fleisch in Verbindung mit dem dem Eiweiß Histidin im Körper landet. Histidin transportiert das Zink nämlich schnell überall dorthin, wo es vom Körper gebraucht wird. Also auch zu den Hautzellen. Zudem kann Histidin auch selbst noch entzündungshemmend wirken.

Zink aus tierischen Nahrungsmitteln kann der Körper daher besser aufnehmen als Zink aus Pflanzen, da diese kein Histidin enthalten. Wer kein Fleisch isst oder aus anderen Gründen nicht genügend Zink zu sich nimmt, kann auf Zinkkapseln zurückgreifen.

Aus Studien bekannt ist, dass sich Haut deutlich schneller regeneriert und heilt, wenn dem Körper genügend Zink-Histidin zur Verfügung steht. Wunden können schneller Heilen, Entzündungen klingen ab.

Damit kann Zink ein wichtiger Baustein der Schuppenflechte-Behandlung sein.

Quelle: www.diet-aachen.de
 

 


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