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Schrunden an den Händen

Schrunden an den Händen und Füßen: kleine Risse (Fissuren) in der Haut, die starke Schmerzen hervorrufen können. Was hilft wirklich gegen die Schrunden, und was verschlechtert sie nur weiter?

Die Schmerzen zeigen sich vor allem beim Händewaschen mit Seife, beim Bodenwischen oder Abspülen, manchmal aber auch schon bei klarem Wasser oder Schweiß. Gehäuft treten die kleinen Hautrisse dann auf, wenn die Haut trocken und dadurch weniger geschmeidig ist, so zum Beispiel im Winter. Und natürlich auch dann, wenn die Hände im Beruf stark strapaziert werden.

Die wichtigsten Dinge, an die man bei Schrunden an den Händen denken sollte, sind:

  • Handschuhe tragen, und zwar Baumwollhandschuhe unter Gummihandschuhen, wenn man mit Reizstoffen in Berührung kommt.
  • Hände viel und reichhaltig eincremen: gut geeignet sind Präparate mit Glycerin oder Harnstoff (Urea, siehe Urea Pura), die Feuchtigkeit an die Haut binden können. Schlecht sind Mittel mit Konservierungsstoffen, Duftstoffen und anderen hautreizenden Allergenen

Helfen können auch:

  • Ein Paraffinbad (beim Kosmetiker)
  • Handbäder in Olivenöl und Salbei

Dass die manchmal als „Wundermittel“ angepriesenen Nahrungsmittelergänzungen gegen die Fissuren helfen, ist bisher nicht belegt.

Auf keinen Fall sollte man – und auf diese Idee sind schon viele Menschen gekommen – die Schrunden mit einem Sekundenkleber zu schließen versuchen. Dann drohen schwere Entzündungen und allergische Reaktionen. Der Kleber enthält nämlich eine Menge an allergieauslösenden Substanzen, wenn diese direkt über die verletzte Haut in den Organismus gelangen, können sie deutlich stärkere Reaktionen hervorrufen.
Schließen lassen sich die Schrunden per Verätzung manchmal mit silbernitrathaltiger Lösung. Dies sollte man aber nur in Rücksprache mit dem Hautarzt durchführen.

Unbedingt zum Arzt gehen sollte man auch, wenn sich die Haut sichtbar entzündet hat. Denn in die kleinen Wunden können auch Bakterien eindringen, die schneller als bei unverwundeter Haut bis zur Blutvergiftung führen können. Der Arzt kann die Wunden desinfizieren.
 


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