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Rezidivierende

Rezidivierende Krankheiten sind Erkrankungen, die zeitweilig verschwunden sind, aber wieder auftreten. „Rezidivierende“ meint damit also den „Rückfall“ – dem Rezidiv – einer psychischen oder physischen Krankheit.

Rezidivierende Krankheiten sind zum Beispiel Krebs, der oft nach einer unvollständigen Tumor-Entfernung erneut auftritt. Bei Krebs gilt man fünf Jahre nach der Behandlung des Tumors ohne rezidivierende Tumore als geheilt – auch wenn der Krebs durchaus auch später noch zurückkehren kann. 

Daneben spielen rezidivierende Erkrankungen eine große Rolle bei Hauterkrankungen, unter denen verschiedene Krankheiten, Entzündungen und Infektionen lebenslänglich immer wieder neu entfachen können. Andere Organe können ebenfalls rezidivieren, so etwa ein Bandscheibenvorfall und diverse Entzündungen oder Infektionen.

Auch in der Psychologie gibt es zahlreiche rezidivierende Krankheiten, etwa affektive Störungen, Schizophrenien und Suchterkrankungen aller Art (Alkohol, Nikotin, Heroin, Kokain, Kaufsucht, Sexsucht, Spielsucht, …). Die Möglichkeit zum Rückfall in die Krankheit ist bei Süchten besonders hoch. Je nachdem, wie schnell die rezidivierende Suchthandlung unter Kontrolle gebracht wird, muss ein erneuter Entzug stattfinden.
 


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