Retinoide sind Substanzen, die chemisch mit dem Vitamin-A verwandt sind, sogenannte Vitamin-A-Derivate. Sie können bei folgenden ekzematischen Hauterkrankungen eingesetzt werden:
- Hyperkeratotisch-rhagadiformes Hand- und Fußekzem
- Schwere Verhornungsstörungen (siehe Verhornung)
- Ekzeme im Rahmen der Schuppenflechte
Üblich sind Dosierungen zwischen 25 und 50 mg am Tag, die Dosis hängt von der Schwere der Hauterkrankung und vom Körpergewicht des Patienten ab. Nach dem Absetzen der Retinoide kann sich der Hautzustand wieder verschlechtern.
Schwangere bzw. Frauen im gebärfähigen Alter dürfen keine Retinoide einnehmen. Gleiches gilt für Menschen mit Störungen der Nieren-, Leber- oder Fettstoffwechselfunktion.
Nebenwirkungen
Vitamin-A-Derivate können zahlreiche Beschwerden verursachen:
- trockene Lippen oder Lippenentzündungen
- trockene Mund- und Nasenschleimhaut
- trockene Haut
- Haarausfall
- Störung des Fettstoffwechsels
Was man sonst noch gegen den Hautausschlag tun kann, erfahrt ihr unter: Ekzem.
TeilenDas könnte Dich auch interessieren:
- Retinoide Retinoide bezeichnet die Gruppe von Derivaten (Abkömmlingen) von Vitamin-A-Säure in...
- Wie oft soll man Vitamin D bei Schuppenflechte einnehmen? Neben den Vitamin-D-Salben wie Curatoderm kann Vitamin D auch in...
- Kann man Vitamin D überdosieren? Vitamin D ist ein häufig vertretener Bestandteil von Cremes und...
- NAET – Basic Ten – Vitamin-B-Mix Allergie Bei NAET wird im Rahmen der Basic Ten standardmäßig die...
- NAET – Basic Ten – Vitamin-C-Mix Allergie Vitamin C (Ascorbinsäure) ist das wohl berühmteste aller Vitamine. Im...






