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Reiki gegen Neurodermitis

Reiki ist bekannt als "die Kunst der Handheilung". Der Behandler legt seine Hände auf verschiedenen Stellen des Körpers seines Patienten auf oder lässt sie darüber schweben. Im Falle der Neurodermitis könnte Reiki auf das heilen schmerzhafter Ekzeme und die Gesundung der Haut ausgerichtet sein. Die japanische Therapieform geht jedoch über das Heilen durch Hände hinaus, wie die 5 Elemente von Reiki zeigen.

Die 5 Elemente von Reiki

  • 1. Die fünf Lebensregeln – Gokai
    Die Lebensregeln sollen nach der Reiki-Tradition morgens und abends ausgesprochen werden und lauten: Sei nicht ärgerlich / Sorge dich nicht / Sei Dankbar / Arbeite fleißig / Sei freundlich zu deinen Mitmenschen
  • 2. Die Einstimmungen – Reiju
    Zur Einstimmung soll dem Schüler im Rahmen des Reiju-Rituals klar werden, dass es eine enge Verbindung zu seinem Lehrer gibt, dass "beide Eins sind"
  • 3. Mantras und Symbole – Shirushi und Jumon
    Verschiedene Symbole werden mit der Haupthand in die Luft, oder auf Körperteile oder Gegenstände gezeichnet, bevor die Handauflegung praktiziert wird. Das soll, ebenso wie die Mantras (wiederholte kurze Gebetszeilen) zu Entgiftung führen und die Heilung begünstigen – alles in allem also auf das Handauflegen vorbereiten.
  • 4. Handheilung – Tenohira
    Bei der eigentlichen Handlauflegung legt der Behandler seine Hände sanft auf bestimmte Körperstellen auf oder hält sie darüber. Oft wird mit dem Kopf begonnen, später Brust, Bauch, Rücken und Gliedmaßen mit einbezogen. Die behandelnde Person soll dabei als Kanal des universellen Qi wirken, ihm selbst wird also laut der Methode keine Energie abgezogen.
  • 5. Selbstreinigung und Selbstentwicklung durch Meditation – Kokyo-Ho
    Verschiedene Meditationsarten gehören ebenfalls zum Reiki, wie die Gassho-Meditation, bei der die eigenen Handflächen auf Brusthöhe aneinandergelegt werden und man sich auf den Punkt konzentrieren soll, an dem sich beide Mittelfingerkuppen berühren

Woran man einen guten Reiki-Therapeuten erkennt

Wie bei den vielen alternativen Behandlungen ist auch bei Reiki Vorsicht geboten. Zahlreiche schwarze Schafe buhlen um das Geld, und teilweise auch um die psychische Abhängigkeit der Betroffenen. Daher gilt: je mehr der Therapeut verspricht, umso mehr Anlass zur Zurückhaltung und Skepsis ist geboten. Außerdem können folgende Fragen einen Eindruck verschaffen:

  • Wo hat der Behandler Reiki gelernt, welche Form praktiziert er?
  • Welchen nationalen und internationalen Reiki-Vereinigungen gehört er an?
  • Gehört er einer (möglicherweise bedenklichen) religiösen Organisation an?

Was sagt die Wissenschaft

Bei Schmerz, Stress und Angstzuständen konnten positive Ergebnisse einer Reiki-Behandlung herausgestellt werden. Bei den meisten anderen, vor allem schweren psychischen sowie allen physischen Krankheiten dagegen gilt die Wirkung von Reiki als unbewiesen, die Therapieform demnach als nicht geeignet. Im Einzelfall könnte – aus unserer Sicht – eventuell eine Linderung der Neurodermitis-Beschwerden mittels Reiki erreicht werden, wenn dadurch der Stress deutlich abgebaut wird, der bekanntlich häufig in Schüben und dem Juckreiz-Kratzen-Teufelskreis resultiert. Grundsätzlich gilt bei Neurodermitis aber: auf jeden Fall den Allgemeinmediziner oder Hautarzt aufsuchen!

 

Quellen: 
Stiftung Warentest: Asiatische Heilkunde – eine Bestandsaufnahme (Bißwanger-Heim; Ernst)

Linktipps:

Auf Reiki-Portal.de erfahrt ihr mehr über Reiki
Informationen zu Reiki und Reiki Ausbildungen findet ihr bei herzenssache.org


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