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Pyolysin

Pyolysin ist Wirkstoff, der mit Zinkoxid und Salicylsäure kombiniert in „Pyolysin Salbe“ vorkommt.

Bei der Salbe handelt es ich um ein rezeptfreies Mittel, das in Apotheken erhältlich ist. Neben den arzneilich wirksamen Bestandteilen enthält die Salbe gereinigtes Wasser, Paraffine, Stearylstearat und weißes Vaselin.

Hergestellt wird das Mittel von der Serumwerk Bernberg AG.

Pyolysin – Anwendung

Pyolysin Salbe wird bei der Behandlung oberflächlicher Hautinfektionen und zur Wundbehandlung sowie Wundpflege eingesetzt, insbesondere bei folgenden Erkrankungen:

  • Entzündete Wunden
  • Hautentzündungen wie Akne, Eiterflechte, Haarbalgentzündung
  • Hautwunden zwischen den Zehen
  • Unterschenkel-geschwüre (offenes Bein)
  • Wundrose
  • Pilzinfektionen der Scheide
  • Entzündungen des Ohres
  • Entzündungen im Gewebe
  • Leichte Verbrennungen

Je nach Erkrankung und Hautzustand soll die Salbe einmal bis mehrmals täglich auf die betroffene Haut aufgetragen, teils auch in Salbenverbänden.

Pyolysin – Wirkung

Die Wirkung der Pyolysin-Salbe basiert auf drei Wirkstoffen.

Pyolysin enthält verschiedene Kulturen von Bakterien (Staphylokokken, Streptokokken, Enterokokken-Bouillon, Pseudomonas-aeruginosa) in Form eines Filtrats, das selbst keine Infektionen verursacht, jedoch das Immunsystem anregt. Dadurch werden die Abwehrkräfte des Körpers gestärkt, die Ansiedlung weiterer Bakterien gehemmt und die Wundheilung beschleunigt.

Zinkoxid unterstützt die Wundheilung und Wundpflege. Es dichtet die Wundoberfläche ab und verhindert so, dass Wunden dauerhaft nässen und nicht trocknen.

Salicylsäure ist ein Mittel gegen eine gestörte Verhornung der Haut. Es beschleunigt die Abschuppung der oberen Hautschichten und hemmt das Zellwachstum der Haut. Daneben wirkt Salicylsäure antientzündlich.

Pyolysin – Nebenwirkungen

Als Nebenwirkungen der Pyolysin-Salbe sind bekannt:

Gelegentlich:
Lokale Reizerscheinungen (Rötung, Spannungsgefühl, Brennen, Juckreiz, vorübergehende Missempfindungen oder Reizungen nach dem Auftragen)

Selten:
Hautverdünnung, Lichtempfindlichkeit, Gefäßerweiterungen (kleine Äderchen), Pigmentierungsveränderungen

Sehr selten:
Pigmentverlust, Hautinfektionen, Kontaktallergie (wie gegen Nickel)

Wann Pyolysin nicht verwendet werden darf

Nicht angewendet werden darf die Pyolysin-Salbe bei:

  • Überempfindlichkeit gegen einen der Wirkstoffe (Salicylsäure, Zinkoxid, Pyolysin)

Die Anwendung in der Schwangerschaft und Stillzeit ist kein Problem, solange die Salbe nicht großflächig und bei Stillenden nicht im Bereich der Brust aufgetragen wird.

Pyolysin – Erfahrungen

Tests von Anwendern der Salbe findet ihr zum Beispiel hier:


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