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Placebo

Ein „Medikament“, das keine oder sehr geringe Bestndteile des Arznei-Wirkstoffes enthält. Durch den Placebo-Effekt können sich Menschen besser fühlen oder sogar gesund werden, weil sie davon ausgehen, dass die Tabletten einen Wirkstoff enthalten und somit helfen werden.

Placeboforscher haben beispielsweise herausgefunden, dass selbst das Aussehen von Tabletten und die Art und Weise der Verabreichung dabei eine Rolle spielen können. Rote Tabletten wirken besser als andersfarbige, vier Tabletten helfen besser als zwei.

Insbesondere die Heilerfolge der Homöopathie werden vielfach mit dem Placebo-Effekt begründet. Der Glaube an die Heilung setzt aus Sicht der Wissenschaft neurobioligische Botenstoffe frei, die dann über das Nervensystem transportiert werden und physiologische Wirkungen in Gang setzen.

Als Haupteinflussfaktor bei der Homöopathie wird das ausführliche Anamnese-Gespräch (genaue Erfassung der Krankheitsgeschichte des Patienten) gesehen. Während Schulmediziner zumeist nur weniger Minuten für die Erstellung einer Diagnose verwenden, versuchen Homöopathen mit hohem Zeitaufwand die gesamte Krankheitssituation des Patienten zu erfassen. Dies schafft vertrauen und soll mitunter für die Erfolge der Homöopathie verantwortlich sein. Mehr zum Thema Neurodermitis und Homöopathie findet sich hier.

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