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Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte)

Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte) ist eine medizinisch harmlose, kosmetisch jedoch störende oberflächliche Erkrankung der Haut infolge einer Pilzinfektion mit dem Hefepilz Malassezia furfur. Ansteckend ist die Hautkrankheit nicht. In tropischen Klimazonen sind 30 bis 40 Prozent der Menschen betroffen – vor allem Jugendliche und junge Erwachsene. In Gebieten mit gemäßigtem Klima Pityriasis versicolor hingegen nur bei einem bis vier Prozent der Bevölkerung auf.

Dieser Erreger befindet sich auch bei vielen gesunden Menschen auf der Haut, insbesondere auf der Kopfhaut. Die Hauterkrankung entwickelt sich erst dann, wenn sich der Hautpilz übermäßig vermehrt. Dazu können beitragen:

  • Geschwächtes Immunsystem
  • Grunderkrankungen wie Diabetes mellitus
  • Die Antibabypille
  • Starkes Schwitzen
  • Feucht-warmes Klima

Mehr dazu unter Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte) – Ursachen.

Die Symptome der Pityriasis versicolor sind Flecken auf der Haut, vor allem Bereichen, die stark mit Talgdrüsen oder Schweißdrüsen besetzt sind – also Rücken und Brust. Obwohl der Erreger am liebsten auf der Kopfhaut lebt, löst er dort in der Regel keine Symptome aus.

Die Flecken sind kreisförmig und bis zu münzgroß, sie zeigen sich als überpigmentierte (bei ansonsten heller Haut) oder unterpigmentierte (bei ansonsten eher brauner Haut) Stellen. Schmerzhaft ist die Kleienpilzflechte nicht, sie kann jedoch mit einem Juckreiz einhergehen. Kratzen der betroffenen Stellen führt zu oberflächlicher Hautschuppung.

Mehr dazu unter Pityriasis versicolor (Kleienpilzflechte) – Symptome.

Pityriasis versicolor lässt sich leicht diagnostizieren mit einer speziellen Untersuchungslampe, die Schwarzlicht abgibt. Zudem kann eine Hautprobe entnommen und unterm Mikroskop auf Anzeichen für einen Pilzbefall untersucht werden.

Therapiert wird die Kleienpilzflechte durch örtliche angewendete Antimykotika, also Antipilzmittel. Die Medikamente können als Creme, Lotion, Waschgel, Spray oder Shampoo angewendet werden. Sollten sich die Pilze als besonders hartnäckig erweisen, kann auch eine innerliche Antimykotika-Behandlung auf Tablettenbasis erfolgen.

Zwar heilt die Pityriasis versicolor meist recht zügig und auch die Pigmentierung der betroffenen Haut gleicht sich über die Zeit wieder an die umlegende Haut an, dafür tritt Erkrankung bei vielen Patienten später immer wieder erneut auf.
 


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