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Phytotherapie

Bei der Phytotherapie (Pflanzenheilkunde) werden ein oder mehrere pflanzliche Extrakte angewendet, um die Symptome der Neurodermitis abzuschwächen, entweder in Form von Medikamenten zum Einnehmen oder als Umschläge, Tee oder Diäten zur äußerlichen Behandlung. Beispielsweise können Umschläge mit abgekühltem schwarzen Tee, Kamille und Zinnkraut den Juckreiz lindern. Ärzte mit dem Zusatz „Naturheilkunde“ kennen sich mit Phytotherapie aus. Nebenwirkungen kann es auch bei der Phytotherapie geben, da die Pflanzen selbst oft Allergene enthalten.

Definition

Phytotherapie ist die Behandlung mit frischen oder verarbeiteten Pflanzen. Neben unveränderten, naturbelassenen Pflanzen können also auch Pflanzenextrakte zur Phytotherapie zählen – so lange sie nicht chemisch verändert wurden.

Woher kommt die Phytotherapie?

Die Phytotherapie gehört zu den ältesten Therapiemethoden in der Geschichte der Menschheit. Bis zu den wissenschaftlichen Durchbrüchen und der Erforschung und Produktion synthetischer Medikamente im 19. Jahrhundert basierten sogar nahezu alle Arzneimittel auf Pflanzen. Und auch heute beruhen noch viele synthetisch hergestellte Medikamente auf Ausgangsstoffen, die ursprünglich aus Pflanzen bezogen wurden.

Seit einigen Jahrzehnten verzeichnen pflanzliche Arzneimittel wieder steigende Absätze am Markt, auch gegen Hautkrankheiten. Pflanzliche Präparate und die Phytotherapie liegen also wieder im Trend.

Pflanzen zur Neurodermitis-Behandlung

Die heilsame Wirkung von Pflanzen kann bei Neurodermitis auf ganz unterschiedliche Weisen eingesetzt werden. Grundsätzlich unterscheidet man die äußere Phytotherapie mit Cremes und Salben, Bädern und Umschlägen von der innerlichen Anwendung der Pflanzen als Medikamente zum Herunterschlucken oder in Form von Tees.

Mehr zur

Phytotherapie gegen Neurodermitis – Äußere Anwendung

Phytotherapie gegen Neurodermitis – Innerliche Anwendung

Bewertung der Phytotherapie

Phytotherapie wird von vielen Schulmedizinern als sinnvolle Ergänzung zur herkömmlichen Behandlung der Neurodermitis mit Cremes und Salben, Medikamenten, Lichttherapien etc. eingestuft. Bei leichten Ausprägungen der Neurodermitis und eher harmlosen Ekzemen kann die Pflanzenheilkunde unter Umständen auch alleinig zum Einsatz kommen.

 

Quellen:

Hautfreund, Jahrgang 2000, Ausgabe 3

 

Linktipps: 

Mehr zur Phytotherapie beim Komitee Forschung Naturmedizin e.V. (KFN)
Mehr zur Naturheilkunde
Weitere Infos zur Alternativmedizin gibt es bei informationen-naturheilkunde.de 
Mehr Informationen zu den verschiedenen Heilfplanzen findet ihr auf der Seite des Verlags A. Vogel
Auch unter www.heilpflanzen-katalog.de könnt ihr fündig werden
Auf biomedicus.ch erfahrt ihr mehr über die Naturheilkundliche Neurodermitis - Behandlung
Viele wertvolle Informationen über Heilpflanzen zum Download findet ihr unter www.gesundheitskanton.ch
Heilkraeuter-infos.de liefert ebenfalls wertvolle Infos dazu, siehe Heilpflanzen und Heilkräuter – Wirkung und Anwendung

 



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