Paraphenylendiamin-Allergie

Verbreitung und Symptome:
Paraphenylendiamin (PPD) wird zum Färben von Haaren, Leder und Pelzen verwendet. Zudem kommt es bei der Herstellung von Erdölprodukten, in der Gummindustrie und in Druckereien als Farbstoff zur Anwendung.

Insbesondere Frisöre, Coiffeure und Angestellte bei Druckereien und in der chemischen Industrie sind von der Paraphenylendiamin-Kontaktallergie betroffen.

Kreuzallergien:

Können auftreten bei Lidocain, Paraaminobenzoesäure, Sulfonamide, Paraaminosalicylsäure und bestimmten Textilfarben. (-> Was sind Kreuzallergien?)

Diagnose:
Erfolgt durch den Epikutantest. Siehe auch unseren Sonderbeitrag zum Thema "Allergietests".

Therapie:
Verzicht auf Haarfärbemittel oder Verwendung alternativer Färbesubstanzen. Verzicht auf mit Paraphenylendiamin gefärbte Textilien.

Mehr zum Thema Allergene in unserem Allergen-Navigator.

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