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Nussallergie-Symptome

Nussallergie-Symptome gehören zu den stärksten allergischen Symptomen – verschiedene Nüsse sind besonders allergen und rufen daher besonders starke allergische Reaktionen hervor.

Als mögliche Nussallergie-Symptome gelten:

  • gerötete, juckende, geschwollene, tränende Augen
  • Schnupfen, chronische Nebenhöhlen-entzündung, Schleimhaut-entzündungen an der Nase, Niesattacken
  • Brennende Zunge, Juckreiz im Mundraum, Aphten
  • Rötungen und Quaddeln sowie Juckreiz auf der Haut, Ekzeme
  • Atemnot, Asthma, chronischer Husten
  • In schweren Fällen Kreislaufversagen (Allergieschock, anaphylaktischer Schock)
  • Gelenkschmerzen, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Unruhe, Migräne
  • Sodbrennen, Blähungen, Durchfall, Juckreiz am After, Verstopfung, Darmkrämpfe und -entzündungen

Die Symptome einer Nussallergie – einer schwierigen Form der Nahrungsmittelallergie – treten nach dem Verzehr, teils sogar über die Luft in Form von eingeatmetem Staub auf.

Zu den Nüssen zählen unter anderem:

  • 1.    Haselnuss
  • 2.    Kokosnuss
  • 3.    Macadamia
  • 4.    Mandeln
  • 5.    Paranuss
  • 6.    Pekanuss
  • 7.    Pistazien
  • 8.    Walnuss

Erdnüsse und Cashew-Nüsse sind aus botanischer Sicht keine Nüsse, sondern Hülsenfrüchte, rufen aber ähnliche Symptome auf. Die Allergie gegenüber einer bestimmten Nuss bedeutet nicht, dass der Betroffene auf alle Nüsse allergisch reagiert.

In Deutschland ist unter den echten Nüssen die Walnuss-Allergie sowie die Haselnuss-Allergie am häufigsten.

Haselnüsse sind nach den Erdnüssen sogar das zweitgefährlichste Allergen, was anaphylaktische Schocks anbelangt.

Treten Nussallergie-Symptome auf, sollte man diese bei einem Allergologen abklären lassen. Mittels Allergietests kann festgestellt werden, ob und gegen welche Nüsse der Patient allergisch reagiert, dementsprechend kann er die Nüsse anschließend meiden. Leider kommen Nüsse und Spuren davon in einer Vielzahl von Nahrungsmitteln vor – Nussallergie-Symptome können daher unter anderem nach dem Verzehr von Brot, Cremespeisen, Wurstwaren oder Pasteten sowie Schokolade auftreten. Eine Schokoladen-Alternative für Nussallergiker ist Carobschokolade aus dem Reformhaus.

Allergene wie die Nüsse müssen seit 2005 gekennzeichnet sein (allerdings nicht bei loser Ware, im Restaurant, beim Bäcker und Metzger), dann ist Vorsicht geboten bei folgenden Angaben:

  • Baumnüsse
  • Krokant
  • Gianduuia
  • Marzipan
  • Nusscreme
  • Nussrohmasse
  • Nusszubereitung
  • Nussall
  • Nussmark
  • Nougat

Um Nussallergie-Symptomen vorzubeugen, sollten Produkte mit diesen Inhaltsstoffen unbedingt von Allergikern vermieden werden.

Die Beschwerden können außerdem im Rahmen sogenannter Kreuzallergien auftreten, nämlich dann, wenn der Organismus ähnliche Allergene miteinander verwechselt. Kreuzallergien zu den Nussallergien bestehen zum Beispiel zu frühblühenden Pollen wie Erle, Birke oder Hasel.

Die Symptome einer Nussallergie treten meist innerhalb der ersten zwei Stunden nach dem Verzehr auf.
 


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