});

Nosode

Die Nosode ist ein Mittel aus der Homöopathie. Gewonnen wird die Nosose aus homöopathisch behandeltem, erkranktem körpereigenen Material (z.B. Krankheitserreger wie Bakterien, Viren oder Pilze).

Nosoden und ihre Herstellung wurden vom deutsch-amerikanischen Arzt Constantin Hering entwickelt und zum ersten Mal zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingesetzt.

Zur Herstellung einer Nosode wird ein Ausscheidungsprodukt einer Infekterkrankung genutzt. Dies kann sein:

  • Krankheitserreger
  • Blut
  • Krebszellen
  • Eiter

Das krankhafte Material wird anschließend raffiniert und behandelt, dabei richtet sich der Homöopath nach dem amtlichen homöopathischen Arzneibuch. Das Material wird dabei zum Beispiel mit Wasser versetzt, verrührt und gefiltert, von der Ausgangssubstanz ist (wie bei Globuli) am Ende des Verfahrens meist nichts mehr nachzuweisen.

Die Nosode wird in den meisten Fällen direkt aus den körpereigenen Substanzen des Patienten hergestellt und in recht hohen homöopathischen Potenzen verabreicht. Die Mittel werden oral, seltener als Injektion verabreicht.

Heute gibt es auch zahlreiche Apotheken, die die Produktion der Nosoden übernehmen. Zudem sind Maschinen zur Eigenblut-Nosoden-Produktion für daheim erhältlich.
 


Das könnte Dich auch interessieren:

  1. Allergieprobleme bei Implantaten und Zahnfüllungen Viele Menschen verfügen ab einem gewissen Alter über Implantate in...
  2. Akne-Globuli Unter „Akne-Globuli“ versteht man homöopathische Komplexmittel aus verschiedenen Wirkstoffen, die...
  3. Autovaccine Autovaccine (auch autogene Vaccine oder Vakzine genannt) sind Mittel gegen...
  4. Herpes – Globuli Herpes kann mit Globuli behandelt werden – zumindest kann man...
  5. Bakterizid Bakterizid bedeutet: Bakterien werden abgetötet, zum Beispiel mittels Antibiotikum. Das...

Kommentare sind geschlossen.