Neurodermitis ist eine Hautkrankheit. Die häufigsten Neurodermitis Symptome sind Ekzeme. Ekzeme sind gerötete, schuppende und zum Teil nässende Veränderungen der Haut. Am häufigsten treten sie an Armbeugen, Kniekehlen, Hals oder Gesicht auf. Insgesamt sind die Neurodermitis Symptome von Patient zu Patient und je nach Alter des Betroffenen sehr unterschiedlich. Dabei tritt die Krankheit in Schüben auf, das heißt, beschwerdefreie Zeiten wechseln sich ab mit Zeiten großer Beschwerden. Die Schübe kommen oft ohne erkennbaren Grund – um dann später meistens genauso unerklärlich zu enden. Zum Krankheitsbild gehören neben den Ekzemen vor allem folgende Neurodermitis Symptome:
- empfindliche, trockene und – durch fortwährendes Kratzen – verletzte Haut
- sprödes Haar und ein
- starker Juckreiz.
Darüber werden folgende begleitende Neurodermitis Symptome oftmals beobachtet:
- eine weiße Hautreaktion nach dem Kratzen (weißer Dermographismus)
- Unverträglichkeit von Wolle
- Blässe um den Mund
- dunkle Haut um die Augen
- der Ausfall der seitlichen Augenbrauen
- eine angeborene doppelte untere Lidfalte (Dennie-Morgan-Falte)
- Hautentzündungen an den Brustwarzen
- eine verstärkte Zeichnung der Handlinien, sowie
- die vermehrte Hautinfektion mit Viren, Bakterien und Pilzen
In den vermehrten Infektionen zeigt sich die oft schwache Abwehrkraft der Haut. Wegen der mangelnden Feuchtigkeit und den fehlenden Fetten auf der Haut kann die Hornhaut schnell trocken und rissig werden. Dann können zum Beispiel schädliche Bakterien schneller in den Körper eindringen. Gleichzeitig reagiert die Haut oft auf harmlose Stoffe mit einer Allergie.
Der auftretende Juckreiz wird von vielen Neurodermitiskranken als Hauptproblem und schlimmstes Neurodermitis Symptom empfunden. Das durch den Juckreiz ausgelöste Kratzen beschädigt die Haut und führt in einem Teufelskreis zu vermehrten Juckreiz. Der Juckreiz tritt regelmäßig nachts auf, wird aber auch durch verstärktes Schwitzen bei hohen Temperaturen oder in Stresssituationen hervorgerufen.
Neben den körperlichen Auswirkungen leiden viele Betroffene unter der psychischen Belastung (siehe auch Studie Neurodermitis und Psyche). Die eigene Haut und ihre Probleme können zum Lebensmittelpunkt werden und so auch das seelische Wohlbefinden einschränken. Neue Krankheitsschübe können sehr frustrieren. Vor allem junge Frauen und Mädchen sind aufgrund der Neurodermitis Symptome und deren äußeren Sichtbarkeit von einer psychischen Belastung oftmals stärker betroffen. Wenn man den Verdacht hat, an Neurodermits erkrankt zu sein, kann die „Checkliste für den Arztbesuch“ zur Vorbereitung helfen. Schließlich gibt es nach wie vor keinen einheitlichen Labortest, mit dem Neurodermitis eindeutig nachgewiesen werden kann.
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