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Neurodermitis und Stress

Studienergebnisse zeigen auf, dass Neurodermitis und Stress sich wechselseitig bedingen (mehr dazu unter Neurodemitis und Psyche).

Jegliche Form von Stress kann den Zustand der Haut verschlechtern, denn psychische Belastungen beeinflussen das vegetative Nervensystem, bestimmte Hormone und die Abwehrkräfte des Körpers. Weil die Haut in der Nacht besonders stark juckt wenn der Betroffene angespannt ist, wird gerade dann der Schlaf gestört und der Stress verstärkt. Ein Teufelskreis zwischen seelischer Verfassung und dem Zustand der Haut kann entstehen – verstärkt durch neue Schübe, eventuellen negativen Reaktionen der Außenwelt und immer mehr Jucken und Kratzen, was die Haut immer weiter verschlechtert und belastet.

Die Vermeidung von Stress, so gut es eben geht und verschiedene Entspannungs-techniken können dann helfen. Sie können zum Beispiel in Neurodermitis-Schulungen (zum Beispiel nach dem Schwelmer Modell), oder in Selbsthilfegruppen erlernt werden. Darüber hinaus können im Rahmen einer Psychotherapie neue Möglichkeiten zum Umgang mit Stress und Alternativen zum Kratzen erlernt werden. Neurodermitis-Schulungen werden unter anderem durch AGNES, Arbeitsgemeinschaft Neurodermitisschulung e.V.) angeboten. Auch der Aufbau des eigenen Selbstbewusstseins kann helfen, den Stress zu reduzieren, siehe Artikel "Wie man trotz Hautkrankheit selbstbewusst bleibt".

 

Bei Stress kann auch helfen: 

Was man sonst noch tun kann gegen Neurodermitis: Klicke auf Weitere Neurodermitis Therapien

 

 

 

 

Linktipps: 
Auf der Website Simplify.de erfahrt ihr, wie ihr entspannter leben könnt. Bekannt ist Tiki Küstenmacher’s simplify-Konzept geworden durch das Buch "Simplify your life".

Unter www.spaness.de werden Wellness-Reisen vorgestellt für alle, die Entspannung suchen.

Und bei Medawell gibt es spannende Infos u.a. zu den Themen gesunder Schlaf und Psyche.



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2 Antworten zu “Neurodermitis und Stress”

  1. Stefanie klinke sagt:

    Hallo ich hab mal eine frage,

    ich habe auch seit meiner Kindheit Neurodermitis und eine Zeit lang mal gar nichts und dann werde ich es einfach nicht mehr los.
    Aber ich bin im sommer immer 4 wochen in Ungarn und da ist es innerhalb von 3 tagen komplett verschwunden!
    warum? was mach ich da anders? kaum bin ich weider in deutschland 3 tage später ist es wieder komplett da!
    kann mir jemand helfen?

  2. Bubble sagt:

    Hallo Stefanie,

    ich denke, die Verbesserung Deine Neurodermitis-Symptome im Urlaub/ in Ungarn kann 3 Gründe haben.

    Ernährung: Sicherlich ißt Du in Ungarn ganz andere Dinge als in Deutschland. Hast Du da mal drauf geachtet? Eine Ernährungsumstellung kann bei Neurodermitis große Erfolge haben, zudem das Thema Allergie ja auch eine große Rolle spielt.

    Stress: Wenn Du in Ungarn im Urlaub bist, bist Du vielleicht ausgeglichener oder weniger gestresst. Stress hat riesen Asuwirkung auf die ND.

    Klima: Das Klima spielt wohl auch eine große Rolle. Vielleicht ist der Ort, in dem Du Dich in Ungarn aufhältst, weniger mit Allergenen belastet, z.B. Pollen … Liegt der Ort vielleicht besonders hoch?

    hoffe, das hilft weiter ….

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