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Erfolgsgeschichte von Anna

Als selbst von Neurodermitis Betroffene möchte ich hier auch ein paar Worte schreiben.Ich hab früher als Kind sehr leicht mit Neurodermitis auf das Essen von Tomaten reagiert. Das ließ nach, weil ich auf Tomaten verzichtete, kam jedoch stärker als zuvor im Winter so ziemlich zu Beginn meiner Pupertät wieder. Der erste Winter war nicht sehr schlimm, im Sommer beruhigte es sich durch die Sonne auch wieder und auch in dem Winter darauf störte es mich zwar, doch es war zu ertragen , ich hatte es leicht am Hals und in den Armbeugen. Letzten Winter jeodch kam es so stark wieder, dass ich kaum mehr in der Lage war mein Leben so zu führen wie ich es bisher tat.

Weil ich es auf der Kopfhaut, hinter den Ohren und rund um den Hals herum hatte, konnte ich nachts nicht mehr schlafen, bin dann aber trotzdem mit wenig Schlaf in die Schule gegangen, um nichts zuverpassen, wo es mich dann auch nur ständig gejuckt hatte und ich mich nicht konzentrieren konnte. Zu dem hinzu kam ,dass ich mich einfach nicht mehr wohl fühlt, ich bin 17 Jahre alt, da hat man einfach nicht gerne trockene rote Haut im ganzen Gesicht.

Das war ein Grund, weshalb ich mich auch völlig zurück zog. Irgendwann begann ich dann mit Siriderma, was im Internet hoch angepriesen war und mir ein Arbeitskollege meiner wärmstens empfohlen hatte, meine Neuro zu behandeln. Siriderma ist ein ein sich ergänzendes Cremeduo, das den Säurebasehaushalt wieder herstellen soll. Den durchschlagenden Erfolg hatte ich nicht. Was ich empfehle, auf KEINEN FALL zu tun ist die Recherche im Internet. Man macht sich verrückt, bei mir z.B. war es so, dass ich mich am Ende nicht mehr getraut habe, irgendetwas zu essen, weil der eine Schrieb Zucker und Weizen sei nicht gut, ein weiterer Kaffee und Milch und der Dritte Salz und Pfeffer. Am besten ist es mit seinem Arzt so lange zu suchen, bis man das gefunden hat, was einem Hilft und was nicht. Das ist ein langer und kräftezehrender Weg, aber im endeffekt am effektivvollsten.

Ich habe es auf homöopatischer Basis versucht weil ich mich strikt gegen Cordison weigere. Das einzige, was mir dann geholfen hatte, war der Frühling. Über den Sommer hinweg war es kaum mehr da, wurde aber von einer immensen Angst abgelöst, die ich vor dem nächsten Winter hegte. Ich hab mich dann von meiner Ärztin etwas abgewandt, weil sie mir zu sehr die Psychoschiene gefahren ist, wobei ich nicht bezweifle, dass das einer der Ansätze ist, den man verfolgen sollte.

Jedenfalls hab ich viel über meine Angst geredet, mit den Menschen meines Vertrauens und hab früh angefangen, sofort wenn ein sehr leichter Schub kam, regelmäßig zu cremen, außerdem hab ich meine Ernährung umgestellt, d.h. jegliche tierische Eiweiße weggelassen, was gar nicht so schwer fällt, wenn man sich erst mal daran gewöhnt!

Man muss denke ich mal sehen, dass man Neurodermithis nicht nur äußerlich behandeln kann, sondern dass es auch was mit Ernährung und Psyche zu tun hat. Mein Ärztin meinte immer, die Haut projeziert die Seele.

Ich kann nur sagen, dass man auf sich achten sollte, nicht zu viel an sich ran lassen kommen sollte, auf die Ernährung achten sollte (viel Obst und Gemüse und viiel trinken) und auch eine Creme finden sollte (ich hab eine ohne Parabene), die die trockenheit nimmt!

Was ich aber auch noch sagen möchte, ist ein Vorteil, den ich aus meinem Neuro ziehen konnte. Dadurch, dass ich so sehr darauf achten muss, komm ich viel besser mit meinem Körper aus und hab ein sehr feines Gefühl dafür entwickelt, was mir gut tut und was nicht. Außerdem stört mich nicht mehr jedes Pickelchen, weil ich weiß, dass es viel schlimmer sein könnte ;)

Kopf hoch liebe Neurodermitiker, es gibt viele die leiden mit euch und auch wenn der Weg zur Heiliung lang und Steinig ist, muss er dennoch begangen werden! 

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Eine Antwort zu “Erfolgsgeschichte von Anna”

  1. Sabrina sagt:

    Ich bin jetzt 17 Jahre alt und habe Neurodermitis schon seit ich ein kleines Kind war. Ich habe schon so viele Sachen ausprobiert aber mit keiner Sache bekommt man es weg . Früher als ich noch jünger war, so im alter von 4 hatte ich es schlimmer und musste auch ins Krankenhaus deswegen. Aber jetzt ist es nicht mehr so extrem. Wenn man so viele Sachen schon ausprobiert hat, um es loszuwerden und nichts hilft, fängt man an nur noch negativ zu denken. Also bei mir ist es zumindest so. Ich persöhnlich liebe den Sommer, aber wegen Neurodermitis hasse ich den Sommer sehr. Nie kann man lange in der Sonne bleiben, weil man dann ein juckreiz bekommt. Ich hoffe sehr das bald etwas erfunden wird, was allen hilft die Neurodermitis haben! Bye Sabrina

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