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Neurodermitis im Gesicht

Neurodermitis im Gesicht, gibt es das? In der Tat – das atopische Ekzem zeigt sich sogar häufig auch im Gesicht. Und zwar in Form von Ekzemen, als auch als anderer Hinweis auf Neurodermitis.

Die Symptome von Neurodermitis im Gesicht:

  • Trockene Haut im Gesicht
  • Hautrisse
  • Teils nässende Ekzeme im Gesicht: besonders oft betroffen sind Wangen, Kinn, Stirn und die Augenregion
  • Juckreiz
  • Milchschorf (bei Babys): eine gelbliche Kruste auf der Kopfhaut oder im Gesicht, häufig das erste Erkennungszeichen einer Neurodermitis
  • Dennie-Morgan-Falte: eine angeborene doppelte Lidfalte
  • Weiße Stellen oder Blässe um den Mund
  • Dunkle Haut um die Augen, tiefe Augenringe
  • Ausfall der seitlichen Augenbrauen
  • Weißer Dermographismus: die Haut verfärbt sich weiß nach dem Kratzen (entgegen der typischem Hautrötung)

Fotos zu den Symptomen findet ihr unter Neurodermitis Bilder.

Es muss keine Neurodermitis sein

Insbesondere bei den Ekzemen im Gesicht muss es sich nicht um Neurodermitis handeln, mögliche andere Ursachen sind:

  • Allergische Ekzeme, zum Beispiel aufgrund von Kontaktallergien auf Kosmetika
  • Periorales Ekzem (in der Mundgegend)
  • Schuppenflechte
  • Seborrhoisches Ekzem

Ursachen finden

Häufig reicht die bloße Betrachtung der Gesichtshaut, damit der Arzt eine Neurodermitis feststellen kann. Daneben spielen Allergietests eine große Rolle, bei Verdacht auf Infektionen entsprechende weitere Tests – vor allem Hefepilz-Infektionen scheinen eine Rolle zu spielen.

Neurodermitis im Gesicht behandeln

Die Haut im Gesicht ist wesentlich dünner als die am Rumpf oder an den Gliedmaßen. Wirkstoffe in Cremes und Salben dringen daher viel stärker ein. Das erhöht nicht nur die Wirkung, sondern auch die Nebenwirkungen. Auch die Gefahr systemischer, also den ganzen Organismus betreffender Nebenwirkungen steigt. Dies gilt besonders für Cortison-Präparate.

Davon abgesehen stehen zur Behandlung von Neurodermitis im Gesicht die meisten herkömmlichen Therapiemethoden und Medikamente zur Verfügung.

Bei bakteriellen Infektionen werden zusätzlich Antibiotika verschrieben.

Wichtig ist, wie immer bei Neurodermitis: nicht Kratzen! Das Kratzen schädigt die Haut und führt zu neuem Juckreiz, ein Teufelskreis entsteht. Besser ist es, die juckenden Hautpartien zu kühlen.


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