});

Neurodermitis am Fuß – der Winterfuß

Neurodermitis am Fuß gehört häufig zum Krankheitsbild bei neurodermitiskranken Kindern. Besonders an der vorderen Fußsohle zeichnen sich rissige, schuppende Stellen ab, die sich bis zur Unterseide der Zehen ausstrecken können – der sogenannte Winterfuß.

Ursachen der Neurodermitis am Fuß

Während die Füße gesunder Menschen mit einer robusten Hornschicht geschützt sind, ist die Haut bei Neurodermitis am Fuß sehr viel durchlässiger für Stoffe und Substanzen von Socken oder Schuhen. Die Ekzeme klingen durch den regelmäßigen Kontakt mit Allergenen wie Gummi aus den Schuhen oder unverträglichen Fasern im Strumpf kaum ab. Hinzu kommt noch die Schweißbildung am Fuß aufgrund der undurchlässigen Schuhe.

Typisch ist das Ekzem am Fuß bei Kindern mit Neurodermitis im Alter von zwei bis zehn Jahren. Doch auch Kinder und Erwachsene ohne Neurodermitis können am Fußekzem erkranken, das Symptom ist also kein eindeutiger Hinweis auf Neurodermitis.

Begünstigt wird der Ausbruch der Hautkrankheit einerseits durch die genetische Veranlagung, andererseits aber auch durch die Kontaktallergien. Vor allem Schuhe aus oder mit Gummi erhöhen das Risiko.

Behandlung der Neurodermitis am Fuß

Wenn ihr bei euch oder eurem Kind ein solches Fußekzem bemerkt, solltet ihr zum Arzt gehen. Dieser kann die Füße dann auf Pilzbefall untersuchen und diesen gegebenenfalls mit einem Antimykotikum, also Arzneimittel gegen Pilze, bekämpfen. Auch auf mögliche Kontaktallergien könnt ihr beim Hautarzt getestet werden.

Je nach Schwere des Ekzems können zudem fettende, pflegende Salben ausreichen oder auch Cortison notwendig sein. Auch die Vermeidung vollständig luftdichter Schuhe ist Teil der Behandlung.
 

 


Das könnte Dich auch interessieren:

  1. Allergien durch medizinische Einweghandschuhe Die Einweg-Gummihandschuhe aus Latex sind nicht nur kaum aus dem...

Dein Kommentar

*