Nachtkerzen (Oenothera biennis L.) gehören zur Pflanzengattung der Nachtkerzengewächse. Sie stammen ursprünglich aus Nordamerika und sind mittlerweile auch in Europa weit verbreitet. Nachtkerzen werden vermehrt zur Neurodermitis-Bekämpfung eingesetzt und gelten als Präparate mit sehr geringen bis keinen Nebenwirkungen. Sie stellen damit eine natürliche Alternative zu Cortison-haltigen Therapieformen dar.
Das aus den reifen Samen der Nachtkerze hergestellte Öl hat einen hohen Gehalt an ungesättigten Fettsäuren, insbesondere der Hohe Anteil von Gamma-Linolensäure (bis zu 10%) unterstützt die Haut beim Aufbau ihrer entzündungshemmenden Eigenschaften.
Zudem führt die enthaltene Gamma-Linolensäure zu einem verbesserten Fettsäuregleichgewicht im Blut. Dies erhöht die generelle Hautfeuchtigkeit (bzw. reduziert den Wasserverlust der Haut) was wiederum zu einem reduzierten Juckreiz beim Neurodermitis-Patienten führt. Die Haut wird geschmeidiger und die Kratzneigung lässt signifikant nach.
In zahlreiche Studien konnte die positive Wirkung des Nachtkerzenöls bei Neurodermitis bereits belegt werden. Nachtkerzenpräparate existieren als Salben und können zudem auch oral verabreicht werden.
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