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Muss man die Schuppenflechte einem neuen Arbeitgeber melden bzw. im Bewerbungsgespräch angeben?

Arbeitgeber haben grundsätzlich das Recht zu erfahren, ob ein Bewerber unter chronischen Krankheiten leidet, die seine Arbeitskraft beeinflussen und zu erhöhten Fehlzeiten führen könnten. In Personalbögen liest man Fragen wie: „Leiden Sie an Krankheiten oder an Folgen vergangener Krankheiten, die sich auf die beabsichtigte Tätigkeit auswirken können?“.

Auf die Schuppenflechte trifft dies jedoch nur in den seltensten Fällen zu. Selbst die Psoriasis arthritis, bei der die Gelenke entzündet sind, ist nur selten so aggressiv, dass sie zum Beispiel bei Bürotätigkeiten am Computer ausreichend Gewicht hätte.

Im Zweifelsfall sollte man die Schuppenflechte eher nicht angeben – sie kann, ohne dass man das je erfährt – von den medizinischen Laien der Personalabteilungen falsch eingestuft werden und zur einer Job-Absage führen.

Ein Kündigungsgrund ist die Schuppenflechte ebenfalls fast nie. Erst dann, wenn eine Krankheit zu mehr als 60 Fehltagen führt, gelten Arbeitnehmer als nicht ausreichend arbeitsfähig.

Weitere Informationen zur Schuppenflechte.
 


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