Die Moxibustion ist eine Behandlung aus dem Gebiet der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Bei der Moxibustion werden Reizpunkte (Akupunkturpunkte) erwärmt, indem ein Beifußkraut erhitzt und abgebrannt wird.
Meist wird dabei eine sogenannte „Moxizigarre“ verwendet, die zunächst erhitzt wird und nach dem Entstehen von Glut für fünf bis 15 Minuten über den Punkt gehalten wird bzw. in kleinen Kreisen darübergeschwungen. Um Verbrennungen auf der Haut zu vermeiden, wird die Moxizigarre mit etwas Sicherheitsabstand an die Haut geführt.
Angewendet wird die Moxibustion bei der Diagnose „Kälte“ nach TCM. Besonders häufig werden die Energiepunkte am Rücken behandelt, da sie „stützende“ Eigenschaften auf den Patient haben soll.
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