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Mometason

Mometason ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der Glukokortikoide. Mometason wird in der Therapie von allergischen Krankheiten angewendet. Zugelassen ist das Mittel in der Schweiz seit 1989.

Das Mittel ist unter folgenden Handelsnamen erhältlich:

  • Asmanex Twisthaler
  • Ecural
  • Elocom
  • Nasonex

Mometason – Anwendung und Wirkung

Mometason hemmt, wie alle Cortison-Präparate, Entzündungen im Körper, die durch Überreaktionen des Immunsystems entstehen. Es verhindert die Bildung und Freisetzung von entzündungs-auslösenden Stoffen im Körper.

Dadurch werden auch die Folgen der Entzündungen unterdrückt: Hautrötungen, Juckreiz, Atemnot (bei allergischem Asthma) etc.

Die Wirkung tritt jedoch erst nach 48 Stunden ein. Mometason eignet sich daher weniger zur Akuttherapie als zur regelmäßigen Anwendung, auch über mehrere Monate, allerdings nur bei Asthma – auf der Haut sollte es nicht länger als zwei Wochen am Stück aufgetragen werden.

Anwendung findet Mometason bei:

  • Kontaktallergien
  • Neurodermitis
  • Ekzemen
  • Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris)
  • Asthma bronchiale
  • Allergische Rhinitis
  • Schleimhautwucherungen (Nasenpolypen) – hier kommt die wachstumshemmende Eigenschaft des Cortisons zum Tragen

Mometason gibt es in Form von Cremes und Salben, Inhalationssprays und Nasensprays.

Die Cremes und Salben werden meist einmal täglich auf die erkrankte Haut aufgetragen.

Von einer großflächigen Anwendung auf der Haut ist unbedingt abzuraten, zudem sollten Cremes und Salben mit dem Wirkstoff nicht in Form eines Okklusionsverbands eingesetzt werden.

Mometason – Nebenwirkungen und Gegenanzeigen

Folgende unerwünschte Nebenwirkungen können bei der Anwendung von Mometason auftreten:

  • Brennen, Juckreiz, Hautrötungen
  • Pusteln
  • Parasthesien
  • Follukulitis
  • Steroidakne
  • Mundtrockenheit und Heiserkeit
  • Kopfschmerzen

Nicht angewendet werden dürfen die Mittel:

  • Bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff
  • Bei Rosazea oder Dermatitis perioralis
  • Bei infektiösen Hauterkrankungen, die durch Bakterien, Pilze oder Viren verursacht werden – zum Beispiel bei Akne, Windpocken oder Syphilis
  • In der Schwangerschaft und Stillzeit

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