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Mittel gegen Fußpilz – welche Möglichkeiten gibt es?

Er ist unangenehm und alles andere als attraktiv. Dabei ist Fußpilz beileibe kein Anzeichen für mangelnde Hygiene, sondern lauert an den unterschiedlichsten Orten. Schon ein einziger Besuch in der Sauna oder im Schwimmbad kann genügen, um sich mit dem lästigen Hefepilz zu infizieren. Jetzt beginnt für viele eine Odyssee, immerhin soll der Pilzbefall rasch der Vergangenheit angehören. Wie Fußpilz entsteht und was es zu beachten gibt erfahren Sie hier.

Wie äußert sich Fußpilz?

Wirkliche Beschwerden bereitet Fußpilz selten. Daher erkennen ihn viele Betroffene erst relativ spät und können ihn nicht mehr an seiner Entstehung hindern. Ein wichtiges Anzeichen, dass eine Infektion vorliegt, sind kleine Schuppen und Bläschen, die sich zwischen den Zehen bilden. Im weiteren Verlauf jucken und nässen die Bläschen, wobei in diesem Stadium durchaus leichte Schmerzen oder bakterielle Infektionen auftreten können. Leider geht der Fußpilz in einigen Fällen auf die Zehennägel über, ein Problem, das die Abheilung deutlich verlängert. Sind die Nägel erst betroffen, verlieren sich die letzten Spuren der Hefepilzinfektion erst, sobald die Nägel einmal komplett nachgewachsen sind.

Mehr dazu unter Fußpilz – Symptome.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es?

Die Behandlung von Fußpilz ist langwierig und kompliziert. Problematisch ist, dass die Pilzsporen tief in die Haut eindringen und daher von außen nur schwer zugänglich sind. Mediziner raten, mit Fußpilz zuerst einen Arzt aufzusuchen. Dieser kann nicht nur den Pilz genau bestimmen, er kann zudem das passende Medikament verschreiben. Zumeist wird die Infektion innerlich und äußerlich behandelt. Äußerlich kommen Medikamente mit Antimykotika zum Einsatz, die den Pilz am Wachstum hemmen und die Sporen abtöten. Auch Mittel, die die Wirkstoffe Moconazöl, Clotrimazol und Itraconazol enthalten, versprechen einen sicheren Erfolg. Für Betroffene sind Salben mit den Wirkstoffen am einfachsten einzusetzen. Wie häufig die Füße eingecremt werden müssen, hängt ganz vom gewählten Präparat ab. Konnte sich der Pilz bereits über einen längeren Zeitraum ausbreiten oder liegt ein schwerer Pilzbefall vor, wird häufig eine kombinierte Bekämpfung notwendig, die aus Salben und Tabletten besteht. Medikamente mit dem Wirkstoff Tarbinafin bekämpfen den Pilz von innen heraus, müssen jedoch bis zu vier Wochen lang eingenommen werden – auch wenn der Pilz offensichtlich bereits abgeklungen ist.

 

Der Artikel wurde uns zur Verfügung gestellt.

 

Photo: Nicholas A. Tonelli


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