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Mitochondrien-Therapie bei allergischem Asthma

Eine erfolgreiche Asthma-Therapie muss die Ursachen statt nur Symptome behandeln

Viele Asthmatiker stellen sich bestimmt die Frage nach einem Mittel gegen Asthma, welches eine nachhaltige Besserung der Beschwerden bringt und die herkömmlichen Asthma-Medikamente wie Cortisol-Sprays entbehrlich macht. Diese Frage kann, seitdem es Mitochondrien-Medizin gibt, positiv beantwortet werden.

Was ist das Wichtigste an der Mitochondrien-Medizin

Regenerative Mitochondrien-Medizin, gekürzt Mitochondrien-Medizin oder Mitomedizin, ist eine neue ganzheitliche Medizinrichtung, welche den Einfluss der Mitochondrien auf die menschliche Gesundheit erforscht. Mitochondrien sind viele kleine Teilchen, die jede Zelle von Mensch und Tier besiedeln und dort folgende Funktionen erfüllen:

  • 1. Hauptfunktion ist die Energiebildung in Form eines Moleküls ATP (Adenosin-tri-phosphat). Dank der Energie ist es überhaupt möglich, dass die Zellen und ganze Körperorgane ihre Arbeit erledigen können.
  • 2. Mitochondrien bearbeiten wichtige biochemische Prozesse in jeder Zelle, wie z.B. Abbau von Fettsäuren, Harnstoffzyklus der Leber, Calcium-Speicherung oder der für die Lebenserhaltung essenzielle Vorgang der Apoptose (kontrolliertes Abtöten von kranken Zellen)
  • 3. Mitochondrien sind ausgestattet mit eigener DNA (mtDNA), in der die gesamte Biochemie der Zellen programmiert ist.

Aber nun stellt sich die Frage:

Welche Rolle spielen Mitochondrien bei Asthma?

Aus Sicht des Asthma-Betroffenen ist es der Atemtrakt, der bei Asthma nicht richtig funktioniert, weil er auf bestimmte Auslöser in der Luft mit asthmatischen Anfällen reagiert und das freie Atmen unmöglich macht. Diese Denkweise ist auch nicht falsch, allerdings stellt sie die Symptome in den Vordergrund. Wenn man aber die Beschwerden auf Dauer bekämpfen möchte, muss man die Ursachen von Asthma vor Augen haben – und das ist die Besonderheit der Asthma-Therapie im Sinne der Mitochondrien-Medizin.

Die Atemwege setzen sich aus Gewebe zusammen, welches wiederum aus Zellenkolonien besteht – und jede Zelle birgt in ihrem Inneren eine Vielzahl an Mitochondrien, welche diese mit Energie versorgen. Wenn die Schleimhäute, die Bronchien und die Lunge auf verschiedene Auslöser überreagieren, liegt das an den Mitochondrien, die aus bestimmten Gründen ihre Aufgaben nicht gut genug erfüllen können. Der Weg zu intakten Atemwegen fängt somit bei intakten Mitochondrien an.

Störungen der Mitochondrien, die Asthma begünstigen

Die Folge einer ausschließlich medikamentösen Asthma-Behandlung, welche  lediglich auf die Linderung der Beschwerden abzielt, wird der fortschreitende Verlust der Widerstandskraft der Zellen und ihren Mitochondrien gegen asthmatische Anfälle sein. Als Ergebnis werden zu den vorhandenen auslösenden Stoffen neue hinzukommen.

Deshalb ist das Ziel der Mito-Therapie:

  • Die belastenden Faktoren für die Zellen und Mitochondrien in einer ganzheitlichen Diagnostik ausmachen
  • Die Zellen und ihre Mitochondrien regenerieren, indem man die festgestellten Belastungen und Mängel beseitigt

Diese möglichen Belastungsquellen sollten bei Asthma-Patienten beachtet werden

Belastung durch Giftstoffe

Giftige Stoffe, die z.B. in Abgasen, Nikotin, Amalgam-Zahnfüllungen und Farb-, Aroma-und Konservierungsstoffen in Lebensmitteln. Reinigungsmitteln oder bestimmten Medikamenten enthalten sind, sind in der Lage, in die Zellen einzudringen und die Mitochondrien zu beschädigen. Auf diesem Weg wird das Mitochondrium die Stoffwechselprozesse nicht mehr richtig kontrollieren können. Wenn die Gifte die Zellen der Atemwege befallen, sind die Fundamente für eine Asthma-Erkrankung gelegt. Wenn zusätzlich auch die Mechanismen der körpereigenen Entgiftung geschwächt werden, werden die Zellen und mit ihnen die Mitochondrien von den einwirkenden Giftstoffen Schritt für Schritt lahmgelegt.

Nebenwirkungen von Asthma-Medikamenten

Auch Medikamente können auf Dauer erhebliche Schäden an den Zellen verursachen. Doch leider kommen viele Asthmatiker nicht umhin, bei Anfällen auf die Corticosteroide zurückzugreifen, um überhaupt atmen zu können. Häufige Nebenwirkungen bei Asthmakranken sind Mängel an:

  • Calcium
  • Magnesium
  • Kalium
  • Zink
  • Vitamin C
  • Vitamin D

Die entgiftenden und stabilisierenden Behandlungen der Mitochondrienmedizin dienen dem nachhaltigen Ziel, die Medikamente und die daraus resultierenden Nebenwirkungen begrenzen zu können.

Vergangene Infekte

Manche Erreger wie z.B. Borrelien (Borreliose), Epstein-Barr-Virus (Pfeiffersches Drüsenfieber), Coxsackie-Virus (Grippe/Hirnhautentzündung), Herpes-Virus (Bläschen an Lippen, Genitalien und sonst auf der Haut, Gürtelrose), Chlamydien (Bakterien; Erkrankungen der Schleimhäute, chronischer Husten), Helicobacter pylori (Magenschmerzen, Magenschleimhautentzündung, Magengeschwürbildung) können auch nach abgeklungenen Infekten im Körper versteckt bleiben und dauerhafte Schäden an Zellen und Mitochondrien anrichten, indem sie:

  • Zu neuen Krankheitsschüben führen
  • Das Immunsystem überreizen (Überreiztes Immunsystem verursacht chronische Entzündungen in Zellen. Bei chronischen Entzündungen kommt es zu Überschuss an freien Radikalen, die auf Dauer die Zellen und die Mitochondrien zerstören können)

Die chronisch entzündeten Zellen, zusätzlich unter ständigem Beschuss von freien Radikalen, werden in der Folge immer empfindlicher und können die Leistungsfähigkeit der Körperorgane, darunter auch der Schleimhäute, Lungen und Bronchien nicht mehr gewährleisten.

Ziel der Mitochondrien-Medizin ist hier, den Zellen und ihren Mitochondrien solche Stoffe zuzuführen, welche sie bei der Befreiung von den versteckten Erregern, chronischen Entzündungen und freien Radikalen unterstützen.

Beschädigte Darmflora

In Folge einer herkömmlichen Asthmatherapie ist der Darm besonders gefährdet, denn die Medikamente beschädigen die empfindlichen Darmschleimhäute, was fatale Folgen für den gesamten Organismus haben kann. Die Darmbakterien spielen nämlich eine herausragende Rolle für den gesamten Gesundheitszustand: Sie…

  • schützen den Körper vor Darminfektionen
  • produzieren Stoffe, die die Schleimhautzellen ernähren
  • ermöglichen die Regenerierung der Darmschleimhaut
  • regulieren die Nährstoffaufnahme
  • unterbinden das Durchdringen von Giftstoffen in das Innere des Organismus (ansonsten droht das Syndrom des durchlässigen Darmes- leaky gut)

Beschädigte Darmflora ruft eine klassische Immunantwort hervor – das Immunsystem reagiert mit Entzündung des Darmes, was auf Dauer zu einem Überangebot an freien Radikalen führt. Zelluläre und mitochondriale Schäden sind die Folge. Aus diesem Grund ist eine Darmsanierung und der Aufbau der bakteriellen Flora im Darm ein wichtiger Baustein der Mitochondrien-Medizin.

Mitochondrien-Medizin in kurzer Zusammenfassung

Was erreicht die Mito-Medizin für Asthma-Patienten:

  • Besseres Entgiften, Funktionieren und Regenerieren der Zellen und Organe
  • Besserer Umgang des Körpers mit Fremdstoffen, Infektionen und allergischen Auslösern 
  • Stärkung und Stabilisierung der Lungen und Bronchien
  • Senkung der Entzündungsmarker und damit auch Senkung der Wahrscheinlichkeit der Entstehung von akuten Asthmaanfällen
  • Reduzierung von Medikamenten

 

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BioMedical Center (BMC) Speyer ist eine private Tagesklinik. Zu unseren Patienten zählen neben den Privatpatienten allerdings auch gesetzlich Versicherte, die von einer ganzheitlich ausgerichteten Medizin gesundheitlich profitieren wollen.

Unser therapeutisches Konzept basiert auf  der Regenerativen Mitochondrien-Medizin, welche konventionelle Medizin und erfahrungsbasierte Naturheilkunde miteinander verbindet. Dabei wird viel Wert auf eine konsequente Ganzheitlichkeit in der Therapie gelegt. Im BioMedical Center (BMC) Speyer heißt das, dass es nach Bedarf eng mit BMC-Therapeuten anderer Spezialgebiete gearbeitet wird (z.B. mit Ernährungsberatern, Psychologen und/oder Physiotherapeuten), um die bestmögliche Ergebnisse für unsere Patienten zu erzielen 
Wir sind grundsätzlich gegen die bloße Linderung von Symptomen, welche die Erkrankung zusätzlich chronisch machen kann. Bausteine der Diagnostik  im BMC Speyer sind umfangreiche Arzt-Patient-Gespräche begleitet von Laboruntersuchungen, bei denen in unterschiedliche Richtungen ermittelt wird, um den wirklichen Ursprung einer Störung und anschließend eine richtige Therapie zu bestimmen.

Einen großen Schwerpunkt im Leistungspektrum des BMC Speyer bildet Diagnostik und Therapie von saisonalen Allergien, Asthma bronchiale, Neurodermitis,  Autoimmunerkrankungen sowie Nahrungsmittelallergien.  

BMC Speyer – Kurzinfo:

  • Leitender Arzt:  Dr. med. Rainer Mutschler
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