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Meditation gegen Neurodermitis

Meditation ist eine spirituelle Praxis und Teil vieler Religionen und Kulturen. Durch Konzentrations- und Achtsamkeitsübungen sollen Geist und Körper beruhigt und das Bewusstsein erweitert werden. Oft ist von Bestrebungen wie "Freiheit von Gedanken" oder "Einssein mit der Welt" die Rede. Eines haben alle Arten der Meditation gemeinsam: im Mittelpunkt steht das Hier und Jetzt, das zeitweilige Abkehren von Gedanken an die Zukunft und die Vergangenheit. Helfen kann diese Behandlungsform auch Neurodermitis-Patienten.

Formen der Meditation

  • Stille Sitz-Meditation: zum Beispiel die Konzentration auf einen Punkt im Körper oder auf die Atmung sowie die Visualisierung
  • Geleitete Meditation: der Leiter der Meditation spricht oder liest während der Meditation und korrigiert teilweise auch die Körperhaltung
  • Sprechen / Singen von heiligen Texten
  • Aktive Meditation: hierzu gehören Yoga, sämtliche Formen der Geh- und Tanzmeditation sowie verschiedene Kampfkünste

Achtsamkeitsbasierte Stressreduktion

Neben den diesen Formen der Meditation und dem Yoga gibt es auch Ansätze, die über die oft auf 10-30 Minuten zeitlich begrenzten Übungen hinausgehen und die Wichtigkeit der Achtsamkeit und des Innehaltens im gesamten Tagesablauf betonen. 

Wo kann ich das lernen?

Alle Formen der Meditation sind eine Frage der regelmäßigen Übung. Erlernen kann man dieser unter anderem mit Hilfe von Büchern oder Kursen auf DVDs, in Volkshochschulen, Fitness-Studios und speziellen Meditations-Vereinen.

Was sagt die Wissenschaft

Forscher haben sich schon häufig mit verschiedenen Meditationsverfahren auseinandergesetzt. Vor allem für die "Mindfulness Mediation" konnten positive Ergebnisse festgestellt werden. Entspannung und ein verbessertes körperliches und psychisches Wohlbefinden wurde sogar bei Krebspatienten festgestellt, die regelmäßig meditierten. In Bezug auf Neurodermitis gibt es zwar derzeit keine Untersuchungen, dieses Ergebnis legt aber Nahe, dass die Meditation zum Beispiel helfen könnte, besser mit dem Juckreiz und der schmerzenden Haut klar zu kommen. Nebenwirkungen sind keine bekannt – eine unschädliche Körperhaltung vorausgesetzt können wir damit auf jeden Fall eine Empfehlung für die Meditation aussprechen, die das Stresslevel senken und das Ertragen der Neurodermitis begünstigen kann.  

 

Quellen: 
Stiftung Warentest: Asiatische Heilkunde – eine Bestandsaufnahme (Bißwanger-Heim; Ernst)


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2 Antworten zu “Meditation gegen Neurodermitis”

  1. Inka Nitsch sagt:

    Ich selbst hatte eine sehr starke Neurodemitis, und habe sie mit Meditativer Arbeit ( Meditaion, Mentales Bewussseinstraining,Sport, Lebens und Sichtweiseumstellung, wie Enährungsumstellung, geheilt, Stress der Psyche ist der größte Auslöser!)Ausdauer und Kontinuirlichkeit (Regelmäßigkeit)ist wichtig.

    Homepage: http://www.inkasapientelupa.de

  2. Julia Harfensteller sagt:

    Gerne möchte ich zu diesem Thema auf eine aktuelle Studie hinweisen, die die Auswirkungen von (Achtsamkeits-)Meditation auf Neurodermitis untersucht. Derzeit wird auf Grundlage dieser Studie ein kostenloses Training am Berliner Zentrum für Achtsamkeit und Gesundheit (AGES Berlin) angeboten.
    Informationen hier:
    http://www.ages-berlin.de/achtsamkeit-bei-neurodermitis

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