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Medikamente gegen Neurodermitis

Anders als die äußere Neurodermitis Behandlung soll die Therapie durch innere Anwendung meist auch die Auslöser der Erkrankung eindämmen, anstatt nur ihre Symptome einzuschränken. Neben den ernährungsbasierten Therapien, der Eigenurintherapie sowie Darmsanierung mit Probiotika steht die Behandlung mit Medikamenten bei den inneren Therapien im Mittelpunkt.

Cortison kann so zum Beispiel nicht nur auf der Haut aufgetragen, sondern auch eingenommen werden. Das verstärkt die Wirkung des Stoffes, aber auch die Risiken. In der Regel wird Cortison als Einnahmepräparat daher nur bei besonders schweren Schüben mit großer Ausdehnung der Ekzeme eingesetzt. Häufig kommt es nach dem Absetzen zu Rückschlägen, also zu neuen und starken Krankheitsschüben. Für Kinder unter sechs Jahren eignet sich die Einnahme von Cortison nicht, da dies unter anderem zu Wachstumsstörungen führen kann.

Für die schwersten Formen der Neurodermitis werden manchmal Cyclosporin A, Interferon und Thymopentin eingesetzt. Da diese Mittel massiv in das Immunsystem des Menschen eingreifen, ist hier besondere Vorsicht geboten. Schließlich sind nachhaltige Nierenschäden, Blutdruckerhöhung und Zahnfleischwucherungen möglich. Holen Sie sich bei derart massiven ärztlichen Therapievorschlägen auf jeden Fall eine medizinische Zweitmeinung ein.

Der Juckreiz hingegen kann mittels Antihistaminika vermindert werden. Diese Mittel hindern das körpereigene Histamin daran, sich an andere Zellen zu heften, was dann den Juckreiz verursacht. Einige der Antihistaminika-Präparate machen müde („sedieren“) und sind daher sehr gut für die abendliche Einnahme geeignet, andere eignen sich auch für tagsüber.

 

Medikamente gegen Neurodermitis gibt es unter anderem bei sparmedo.de.

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"Der Schriftbeitrag wurde von mir in meiner Eigenschaft als ärztlicher Beirat auf seine medizinische Aussagen geprüft. Es bestehen keine Bedenken. Der Beitrag eignet sich sehr gut als Vorinformation der Leidtragenden, kann jedoch nicht die individuelle ärztliche Diagnose, Beratung und Therapie ersetzen. Ich empfehle deshalb ausdrücklich den persönlichen Arztbesuch." Dr. med. Regine Sticken, Meldorf, www.hautarzt-meldorf.de



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