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Leitungswasser-Iontophorese

Die Leitungswasser-Iontophorese ist ein medikamentenfreies, nebenwirkungsarmes Verfahren, um übermäßiges Schwitzen an Händen, Füßen oder Achseln zu lindern. Dazu werden die betroffenen Körperstellen in zwei mit Leitungswasser gefüllte Wannen aus Kunststoff gehalten, durch welche über Elektroden ein schwacher Strom geleitet wird. Die Stromstärke wird am Empfinden des Patienten ausgerichtet, bei idealer Einstellung sollte er ein leichtes Kribbeln verspüren.

Ein bis zwei Behandlungen pro Woche a 10 bis 15 Minuten reichen meist aus, um sichtbare Besserungen zu erzielen. Begonnen wird die Therapie in der Regel in der Arztpraxis, schlägt sie gut an, dann übernehmen die Kassen häufig die Kosten für ein Iontophorese-Gerät für die Anwendung zu Hause. Auch wenn bereits Symptomfreiheit eingetreten ist, sollte die Therapie fortgeführt werden, um Rückfälle zu vermeiden. Einmal wöchentlich reicht dann aus.

Behandelt werden mit diesem Therapieverfahren vor allem dyshidrosiforme Ekzeme und Ekzeme, die mit Hyperhidrose, also übermäßigem Schwitzen, einhergehen.

Bei offenen Wunden, Hautrissen oder Metallimplantaten sowie bei Herzrhythmusstörungen und in der Schwangerschaft darf die Leitungswasser-Iontophorese nicht durchgeführt werden.

Nebenwirkungen

Während der Anwendung kann die Haut stechen oder brennen, ein leichtes Kribbeln ist normal.

 

Was man sonst noch gegen den Hautausschlag tun kann, erfahrt ihr unter: Ekzem.
 

 


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