Verbreitung und Symptome:
Kobalt ist ein Metall silbergrauer Farbe und wird hauptsächlich für Legierungen mit anderen Metallen eingesetzt. Kobalt gilt als starkes Kontaktallergen. Zudem werden Kobaltsalze in Form von Kobaltchlorid oder Kobaltsulfat in der Verarbeitung und Herstellung von Gläsern, Porzellan, Emaille oder Keramik eingesetzt.
So kann Kobalt vorkommen in :
- Textilien (Reißverschlüsse, Ösen, Knöpfe)
- Schmuck (Modeschmuck, Silber- und Weißgoldschmuck, Haarnadeln, Lockenwickler, Armbanduhren)
- Haushaltsgeräten, Türgriffen und Bestecken
- Münzen
- Ärztliche Instrumente, Zahnklammern, Zahnprotesen
- Bleich- und Haarfärbemitteln
- Farben, Glasuren
- Sonstiges: Mineralölen, Kunstdünger, frischer Zement
Kreuzallergien:
Viele Kobalt-Allergiker reagierend ebenso allergisch auf Chrom und Nickel. Hierbei handelt es sich somit um keine echte Kreuzallergie, sondern um eine zusätzliche allergische Veranlagung gegen die Metalle Chrom und Nickel. Dies vor allem, weil viele Nickelprodukte auch Anteile an Kobalt aufweisen. (-> Was sind Kreuzallergien?)
Diagnose:
Erfolgt durch den Epikutantest. Siehe auch unseren Sonderbeitrag zum Thema "Allergietests".
Therapie:
Vermeidung jeglichen Kontakts mit Kobalt haltigen Produkten. Informiert vor allem euren Zahnarzt, sollte eine Kobalt-Allergie bei Euch getestet werden.
Mehr zum Thema Allergene in unserem Allergen-Navigator.
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Hallo! Habe wegen verschiedenen Beschwerden (Müdigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, brennende Augen, Immunschwäche, Hautpilz usw.) auf Anraten eines Zahnarztes einen Lymphozytentransformationstest machen lassen. Zuvor war ich beim Hautarzt. Der hat nur einen kurzen 3-Tage-Epikutantest gemacht und nur einmal abgelesen, obwohl nach Internetrecherchen dreimal abgelesen bzw. ein 7-Tage-Test notwendig gewesen wäre. Der Epikutantest brachte nichts. Nach dem Lymphozytentransformationstest habe ich eine maximale Kobaltallergie und eine grenzwertige Quecksilberallergie als Überbleibsel von den Amalgamplomben, die ich 1995 entfernen ließ. Unter http://www.bego.com/fileadmin/user_upload/1_bego_dental/downloads_dental/07_wir_ueber_uns/7_5_pressebereich/090909_DZWZT_InterviewDrStr._Allergien.pdf kann man lesen: „….Wenn der Allergiepass (wie bei mir) eine Kobalt-Sensibilisierung ausweist, dürfen keine kobalthaltigen Legierungen, Lote, Geschiebe usw. verwendet werden. Aus juristischen und ethischen Gründen sollte man dies sehr strikt sehen. „Ein bisschen schwanger“ gibt es nicht….“ Möchte vorsichtshalber alle Kronen wechseln lassen. Wie kann ich das erreichen? Habe zwei Zahnärzte konsultiert. Die AOK meint, dass Zahnärzte wissen müssten, was drin ist, aber die wissen auch nicht, was drin ist. Wollte einen Autoimmuntest machen lassen, wie unter http://www.toxcenter.de/artikel/Autoimmunteste-neu.php beschrieben. Habe nun wegen der Schlamperei im Gesundheitswesen schon eine Klage vor dem Sozialgericht, eine Petition und eine Beschwerde zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte laufen. Eine Beschwerde zum Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte wegen dem Amalgam wurde gemacht. Die kann nachgelesen werden unter http://www.toxcenter.de/artikel/Amalgamanzeige-Europ-Gerichtshof-f-Menschenrechte-mit-Anlagen.pdf. Unseren Verantwortlichen scheint alles wurscht zu sein. Kennt jemand einfachere Lösungen als Klagen und Beschwerden? Schöne Grüße!