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Isothiazolinone

Isothiazolinone sind Konservierungsmittel (Biozide). Sie werden verwendet, um wässrige Lösungen und Emulsionen vor Bakterien und Pilzen zu schützen und somit die Lebensdauer der Produkte zu erhöhen. 

Die wichtigsten Isothiazolinone sind:

  • Benzisothiazolinon
  • Chlormethylisothiazolinon       
  • Dichloroctylisothiazolinon
  • Octylisothiazolinon
  • Methylisothiazolinon

Isothiazolinone kommen sowohl in der Herstellung von Papier und Textilien (Stoffmalfarben, Seidenmalfarben, Stoffdruckfarben), als auch in Holzschutzmitteln, Reinigungsmitteln, Klebstoffen (Tapetenkleister), Farben (Dispersionsfarben/ Wandfarben) und Lacken vor. Sowohl der Hautkontakt als auch das Einatmen des Stoffes können eine Allergie auslösen.

Die Konservierungsmittel waren außerdem lange Zeit Bestandteil von Kosmetika (vor allem Nagellacke), Duschgels und Haarwaschmitteln. Da sie dort bei sehr vielen Anwendern allergische Reaktionen ausgelöst haben (siehe Kontaktallergie), sind die Substanzen inzwischen deklarierungspflichtig, müssen also auf der Verpackung angegeben werden. Aufgrund der Gefahren ist das Mittel in Körperpflegeprodukten immer seltener zu finden. Vor allem

Mehr zur Diagnose und Behandlung der Isothiazolinone-Allergie.

Quellen:
Dr. Roland Irion: Industrielle Biozide – Typ IV-Kontaktallergene, Alles zur Allergologie, 2008
 

 


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Eine Antwort zu “Isothiazolinone”

  1. Markansen sagt:

    Isothiazolinone sind das ABARTIGSTE, was ich kenne. Diese stinkenden Gifte lasse ich mir nicht gefallen, wann werden diese Säuren endlich mal entschärft, stattdessen wird immer wieder vor Ammoniakverbindungen gewarnt. Ich möchte aber, dass alle von Säuren ableitbaren Chemikalien schärfer kontrolliert werden, und Chlormethylisothiazolinon gehört definitiv dazu (Abkömmling von Salzsäure, Sulfan und Essigsäure), man macht mich das wütend!!!

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