});

Immunsystem stärken mit Homöopathie

Das Immunsystem stärken mit Homöopathie – eine echte Option der nichts als Humbug? Wir schauen uns die wichtigsten homöopathischen Mittel für diesen Zweck an.

Grundsätzlich mangelt es an wissenschaftlich einwandfreien Belegen für die Wirksamkeit von Homöopathie bei der Stärkung der Immunabwehr. Dennoch: da die möglichen Nebenwirkungen äußerst gering sind, lohnt es sich mitunter, diesen Ansatz auszuprobieren.

Wichtig: ein dauerhaft geschwächtes Immunsystem kann zahlreiche Ursachen haben, von Stress bis hin zu ernsthaften Erkrankungen, die unbedingt ärztlich behandelt werden müssen. Wer also immer wieder anfällig ist für Erkältungen, Infektionen und andere Krankheiten, sollte einen Arzt aufsuchen.

Homöopathie fürs Immunsystem

Angewendet wird die Homöopathie unter anderem gern zur unterstützenden Behandlung von Erkältungsbeschwerden. Die Mittel lassen sich jedoch auch prophylaktisch einnehmen. Dabei werden natürliche Inhaltsstoffe in niedriger Konzentration verabreicht, die die Abwehrkräfte des Körper trainieren sollen.

Die wichtigsten homöopathischen Mittel sind dafür:

  • Kalium iodatum: stärkt den Abwehrmechanismus gegen Erkältungen
  • Kalium phosphoricum: bei geschwächtem Körper
  • Kalium sulfuricum: bei zu Traurigkeit neigenden Menschen

Anhängern der Homöopathie zufolge soll somit auch das Immunsystem besser reguliert werden, das bei Erkrankungen wie Rheuma oder Asthma im Ungleichgewicht ist.

Welche Mittel genau in welcher Dosierung über welchen Zeitraum eingesetzt werden, sollte man idealerweise mit einem erfahrenen Homöopathen besprechen. Die Auswahl der Mittel richtet sich nämlich auch nach den genauen Beschwerden und Symptomen des womöglich angegriffenen Immunsystems. Der Arzt untersucht den Patienten dazu körperlich und erfragt sämtliche Krankheiten und Beschwerden, Essgewohnheiten und Lebensumstände.

Kalium iodatum

Kalium iodatum wird in der Homöopathie vor allem bei Erkältungen und fest sitzendem Husten sowie bei einer grundsätzlichen Neigung zu Infektionen eingesetzt.

Daneben findet es Anwendung bei starkem Schwitzen, Heuschnupfen, Krampfhusten und Asthma bronchiale.

Eines der Leitsymptome ist trockener, krampfartiger Husten mit weißlichem Auswurf und Atembeschwerden.

Kalium phosphoricum

Kalium phosphoricum ist ein homöopathisches Mittel für Menschen mit schwachen Nerven, Nervosität und Unruhe, geistigen Erschöpfungen wie Burn-out und Durchfall. Eingesetzt wird es auch bei nervösem Magen (Durchfall). Hauptanwendungsgebiet des Mittels ist zudem Kopfschmerz.

Die Leitsymptome zur Verwendung von Kalium phosphoricum sind:
 

  • Überarbeitung und Erschöpfung
  • Nervöser Magen
  • Schwache Nerven
  • Kopfschmerzen und Verspannungen
  • Leeregefühl im Bauch, das bei leichter Bewegung besser wird
  • Schwindel
  • Summen und Brummen in den Ohren
  • Überstrapazierte Stimmbänder bis hin zu Stimmverlust
  • Trockener Mund, gelb belegte Zunge, Mundgeruch
  • Der Betroffene hat einen schlanken Körperbau

Kalium sulfuricum

Ein weiteres Mittel aus der Therapie zur Stärkung des Immunsystems ist Kalium sulfuricum, das insbesondere gegen Husten verwendet wird.

Leitsymptome des Mittels sind:

  • Starkes Verlangen nach frischer Luft
  • Abneigung gegen Wärme
  • Gelb belegte Zunge
  • Gelbe, mild schleimige Sekrete in Nase und / oder Bronchien

Immunsystem stärken – weitere Methoden der Alternativmedizin

Neben der Homöopathie gibt es zahlreiche weitere Verfahren, die das Immunsystem stärken sollen.

Im Mittelpunkt der Naturheilkunde steht immer: der Mensch als Ganzes aus Seele, Geist und Körper, eingebettet in bestimmte Lebensumstände.

Die Methoden zielen darauf ab, die Schleimhäute in den Atemwegen sowie im Darm abzuhärten und ein inneres Gleichgewicht herzustellen. Ein Allheilmittel gibt es nicht, stattdessen müssen die genauen Behandlungen auf den Einzelnen und sein Immunsystem abgestimmt sein.

Hier einige weitere Möglichkeiten, das Immunsystem neben oder anstelle der Homöopathie zu unterstützen:

  • Yoga, Meditation und Autogenes Training: vor allem bei stressbedingt geschwächtem Immunsystem
  • Bachblütentherapie: mit den 38 Blüten, die der Begründer Dr. Bach, als Mittel zur Behandlung verschiedener Seelenzustände identifiziert hat
  • Schüssler-Salze: Heilung mit Mineralsalzen
  • Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) mit Sonnehut (Echinacea), Taigawurzel, Mistel, Lebensbaum (Thuja), …
  • Aromatherapie: Heilung mit ätherischen Ölen
  • Kneipp’sche Aufgüsse und Sauna zur Abhärtung
  • Suche und Vermeidung von Umweltgiften
  • Eigenbluttherapie

 


Das könnte Dich auch interessieren:

  1. Schüßler-Salz Nr. 2. Calcium Phosphoricum Das Schüßler-Salz Nr. 2 Calcium phosphoricum (Kalziumphosphat) gilt als “Aufbausalz”...
  2. Schüßler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum Das Schüßler-Salz Nr. 1 Calcium fluoratum gilt als wichtiges Salz...
  3. Schüßler-Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum Schüßler-Salz Nr. 5 Kalium phosphoricum (Kaliumphosphat) wird einerseits als Nervenmittel...
  4. Schüßler-Salz Nr. 12 Calcium sulfuricum Schüßler-Salz Nr. 12 Calcium sulfuricum ist klassischerweise das Schüßler-Salz der...
  5. Schüßler-Salz Nr. 4 Kalium chloratum  Bei Neurodermitis gehört das Schüßler-Salz Nr. 4 Kalium chloratum zu...

Kommentare sind geschlossen.